10. März 2019 / 20:29 Uhr

MTV Vorsfelde patzt! Aufstieg rückt in weite Ferne

MTV Vorsfelde patzt! Aufstieg rückt in weite Ferne

Jakob Schröder
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Gestoppt: Der MTV Vorsfelde (am Ball) unterlag bei den SF Söhre. © Gero Gerewitz
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Das war's – zumindest fürs Erste. Der Aufstieg in die 3. Liga ist für die Oberliga-Handballer des MTV Vorsfelde in weite Ferne gerückt.

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Bei den SF Söhre unterlag der MTV mit 30:32 (16:18) und liegt jetzt drei Punkte hinter Spitzenreiter Vinnhorst. Vorsfeldes Trainer Daniel Heimann hatte vor dem Spiel gewarnt: „Wenn wir in Söhre nicht gewinnen, müssen wir uns über einen möglichen Aufstieg gar keine Gedanken mehr machen.“

Eine Viertelstunde vor dem Ende sah der MTV mit vier Toren Vorsprung schon wie der sichere Sieger aus, ließ sich in der Schlussphase aber vom Heimteam überrollen – nur vier Vorsfelder Tore in den letzten 15 Minuten waren zu wenig. „Als es wichtig war, konnten wir den Hebel in dieser Partie leider nicht umlegen“, erklärte Heimann. Die wichtigen Phasen, die sogenannte Crunchtime war bisher immer eine Stärke des Vorsfelder Spiels gewesen, in Söhre wollte kurz vor dem Ende einfach nichts mehr klappen. „Meine Jungs haben zwar gekämpft, aber das reicht manchmal nicht. Da hätten wir über unsere Grenzen hinausgehen müssen.“

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Besonders ärgerlich war, dass Vorsfelde den Gastgebern auch in der Schlussphase in nichts nachstand, einzig die Chancenverwertung war mangelhaft. „Wir haben unser Wurfbild nicht dem Torhüter angepasst, haben auch Siebenmeter verworfen. Gegen eine so heimstarke Truppe wie Söhre ist das dann einfach nicht genug“, so Heimann.

Da Vinnhorst sein Heimspiel gegen die SG Börde Handball souverän mit 27:23 gewann, beträgt Vorsfeldes Rückstand auf die Tabellenspitze drei Punkte. Aus eigener Kraft kann der MTV den Aufstieg auch mit einem Sieg in Vinnhorst in zwei Wochen nicht mehr schaffen. Heimann: „Wenn wir die Niederlage verdaut haben, geht es für uns einfach weiter. Wir schauen nur auf das, was wir noch selbst tun können.“

MTV: Krüger, Wilken – Kühlbauch (5), Herda (2), Tangermann, Thiele, Hartfiel (6), Bock, Bangemann (1), Günther (2), Helmsing (1), Schilling (2), Hoffmann (9), Michael (2).

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