14. Februar 2021 / 19:51 Uhr

Müde Nullnummer im Verfolger-Duell: Wolfsburg und Gladbach treten auf der Stelle

Müde Nullnummer im Verfolger-Duell: Wolfsburg und Gladbach treten auf der Stelle

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Alassane Plea scheitert an einer geballten Wolfsburger Abwehr.
Alassane Plea scheitert an einer geballten Wolfsburger Abwehr. © imago images/regios24
Anzeige

Kein Leckerbissen für Fußball-Fans: Der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach haben sich am Sonntagabend torlos getrennt. In der Volkswagen-Arena hatten die Wölfe die beste Chance.

Der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach haben im direkten Duell aus den Patzern der Konkurrenz um die Europapokal-Plätze keinen Nutzen ziehen können. In einer spielerisch über weite Strecken dürftigen Partie kamen beide Teams nicht zum Torerfolg und treten damit in der Bundesliga nach dem 21. Spieltag auf der Stelle. Mit dem ersten Remis nach vier Siegen in Folge belegt Wolfsburg weiterhin einen Champions-League-Platz, rutscht nach dem 2:0-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln aber auf Platz vier mit 39 Punkten. Gladbach bleibt Siebter hinter dem punktgleichen BVB. Der Abstand zum letzten Champions-League-Platz beträgt weiterhin sechs Punkte.

Anzeige

Eine Woche nach der Derby-Niederlage gegen den 1. FC Köln, die Gladbach-Trainer Marco Rose wegen einer zu heftigen Rotation angekreidet wurde, folgte gegen Wolfsburg die Rolle rückwärts. Rose veränderte seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Pleite gleich auf sechs Positionen. Nico Elvedi, Ramy Bensebaini, Christoph Kramer, Jonas Hofmann, Valentino Lazaro nach längerer Verletzungspause und Alassane Plea rückten in die erste Elf der Borussia. Marcus Thuram musste kurzfristig wegen Knieproblemen passen. Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner ließ seine Anfangsformation im Vergleich zum 2:0-Sieg beim FC Augsburg, dem vierten Dreier in Folge, unverändert.

Mehr vom SPORTBUZZER

Beiden Teams gelang in der ersten Halbzeit nichts Zählbares: Die Hausherren aus Wolfsburg ließen es ruhig angehen, bestimmten trotzdem über weite Strecken das Spiel. Gladbach setzte auf Konter und kam durch Ramy Bensebaini (31.) per misslungenem Seitfallzieher und Valentino Lazaro per wuchtigem Schuss aus knapp 18 Metern (42.) zu einigen Abschlüssen, die jedoch am Tor von Koen Casteels vorbeirauschten. Die beste Chance der Hälfte hatte Wolfsburg-Torjäger Wout Weghorst, der vor der Partie am 21. Spieltag bereits 14 Treffer auf dem Konto hatte. Der Holländer rutschte bei einem Schussversuch in aussichtsreicher Strafraum-Position unbedrängt aus und schoss sich selbst an. Der Ball trudelte ins Tor-Aus. Kurzfristige Sorge gab es um Gladbach-Profi Jonas Hofmann, der nach einem Zweikampf im Strafraum liegen blieb und benommen wirkte. Er konnte jedoch weiterspielen.

Anzeige

Wirklich spannender wurde es auch in den nächsten 45 Minuten nicht: Die zweite Halbzeit eröffneten die Gladbacher mit einigen gefährlichen Aktionen. Nach Balleroberung von Lazaro kam Kapitän Lars Stindl (50.) zum Schuss, der jedoch für Casteels einfach zu halten ins linke untere Eck rollte. Nach guter Anfangsphase der Fohlenelf übernahm Wolfsburg wieder die Initiative. John Anthony Brooks verpasste mit einem Kopfball an den Außenpfosten die größte Chance der Wölfe. Spielerisch war die Partie danach auch kein Leckerbissen. Beide Teams standen in der Defensive stabil. Das Remis ging in Ordnung. Xaver Schlager traf mit einem Linksschuss in der Nähe des Strafraumrands in der Nachspielzeit nur das Außennetz.