05. Februar 2022 / 20:23 Uhr

Müller, Lewandowski und ein Eigentor: FC Bayern ringt Leipzig nach hartem Kampf nieder

Müller, Lewandowski und ein Eigentor: FC Bayern ringt Leipzig nach hartem Kampf nieder

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der FC Bayern bleibt klarer Tabellenführer der Bundesliga.
Der FC Bayern bleibt klarer Tabellenführer der Bundesliga. © IMAGO/Eibner
Anzeige

Der FC Bayern München hat das Topspiel der Bundesliga am Samstagabend gegen RB Leipzig gewonnen. Der Rekordmeister setzte sich mit 3:2 durch – musste allerdings hart um die drei Punkte kämpfen. Leipzig glich zweimal einen Rückstand aus. 

Der FC Bayern München hat in der Bundesliga vorgelegt: Der Rekordmeister gewann sein Heimspiel am Samstagabend gegen RB Leipzig mit 3:2 und hat damit vorübergehend seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Borussia Dortmund auf neun Punkte ausgebaut. Der BVB trifft am Sonntagnachmittag auf den Tabellendritten Bayer Leverkusen. Für das Team von Trainer Julian Nagelsmann erzielten Thomas Müller (12.), Robert Lewandowski (44.) sowie Josko Gvardiol (58.) per Eigentor die Treffer, André Silva (27.) und Christopher Nkunku (53.) konnten jeweils zwischenzeitlich ausgleichen.

Anzeige

Bayern setzte auf dieselbe Formation, die vor der Bundesliga-Pause mit 4:1 bei Hertha BSC gewann. Das heißt, für die ehemaligen RB-Profis Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer blieb zunächst nur der Platz auf der Bank. "Das ist aktuell die stärkste und stabilste Elf“, sagte Nagelsmann vor dem Anpfiff bei TV-Sender Sky. Verzichten mussten die Bayern auf Leon Goretzka (Knieprobleme), Alphonso Davies (Herzmuskelentzündung) sowie die Afrika-Cup-Teilnehmer Eric Maxim Choupo-Moting und Bouna Sarr. Bei den Gästen fehlte Mohamed Simakan. Der Abwehrspieler war am Mittwoch im Training umgeknickt und wurde trotz zwischenzeitlicher Entwarnung von RB nicht rechtzeitig fit. Neben Lukas Klostermann stand Nordi Mukiele erstmals im Jahr 2022 in der Startelf und Dani Olmo erstmals seit Mitte September 2021.

Neuer stellt Siegrekord von Oliver Kahn ein

Nach einer Abtastphase zu Beginn nutzte Bayern einen Fehler von RB zur Führung aus. Corentin Tolisso fing einen Ball von Willi Orban ab, der Ball prallte kurz vor dem Strafraum zu Lewandowski. Der Torjäger scheiterte mit seinem Schuss an Schlussmann Peter Gulacsi, Müller stand jedoch goldrichtig und staubte zur Führung ab (12.). Das Team von Domenico Tedesco zeigte sich aber nicht geschockt, sondern spielte weiter mit und wurde mit dem Ausgleich belohnt. Nachdem zuvor schon Olmo die Chance auf das 1:1 hatte, drückte Silva den Ball in der 27. Minute über die Linie. Knapp zehn Minuten später erhöhte erneut Müller für die Bayern. Nach Videobeweis wurde der Treffer durch den VAR aber zurückgenommen. Lewandowski hatte zuvor Josko Gvardiol gefoult. Der Pole erhöhte dann vor der Halbzeit auf 2:1, nickte eine Flanke von Kingsley Coman ins Tor (44.).

Anzeige

Auch in der zweiten Halbzeit ging der offene Schlagabtausch munter weiter – mit Vorteilen für RB. Konrad Laimer schickte Christopher Nkunku auf die Reise, der vor Manuel Neuer cool blieb und zum 2:2 (53.) vollendete. Doch der RB-Jubel war nur von kurzer Dauer. Nach einem missratenen Pass von Gulacsi wanderte der Ball auf die rechte Bayern-Seite zu Serge Gnabry, der den Ball eigentlich in die Mitte servieren wollte, Gvardiol fälschte die Kugel aber unglücklich ins eigene Tor ab (58.). Wenig später hätte Lewandowski für die Vorentscheidung sorgen können, sein Schuss ging aber knapp am Tor vorbei (62.). In der 82. Minute hatte der eingewechselte Emil Forsberg eine große Chance auf den Ausgleich, doch Neuer, der mit seinem 310. Bundesliga-Sieg den Rekord von Oliver Kahn einstellte, war zur Stelle und hielt den Sieg fest.