22. November 2019 / 15:05 Uhr

Mügeln-Ablaß und Wermsdorf treffen sich zum Derby

Mügeln-Ablaß und Wermsdorf treffen sich zum Derby

Volkmar Beier
SPORTBUZZER-Nutzer
Beinhart: Wermsdorfs Robby Staude (unten) tackelt im Pokal den Bad Dübener Stefan Luderer. USER-BEITRAG
Beinhart: Wermsdorfs Robby Staude (unten) tackelt im Pokal den Bad Dübener Stefan Luderer. © André Kamm
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In der Fußball-Nordsachsenliga treffen zwei Erfolgsteams aufeinander. In der Kreisliga gastiert Spitzenreiter Oschatz in Schenkenberg.

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Das Nachsitzen vergangene Woche hat sich für die Obstlandkicker gelohnt. Beim Nachholer in Doberschütz gingen die Jungs von Matthias Streit als Sieger vom Platz. Das macht nun fünf Spiele ohne Niederlage am Stück. Plötzlich hat der SV Mügeln-Ablaß sogar wieder Kontakt zur Spitzengruppe der Fußball-Nordsachsenliga. Mitten auf der Erfolgswelle gastiert am Sonnabend Nachbar Blau-Weiß Wermsdorf in Ablaß.

Auch die Hubertusburger sind derzeit obenauf. Gegen die bemitleidenswerte Reserve aus Krostitz wurde es gar zweistellig und im Pokal kämpfte sich das Team von Dierk Kupfer gegen Bad Düben ins Halbfinale. Den Spitzenreiter Hartenfels Torgau mal ausgeblendet, sind die beiden Mannschaften momentan absolut im Aufwind. Daher darf man sich auf den direkten Vergleich im Derby freuen. Und dann ist da noch eine Rechnung offen. Auch die Obstlandelf wäre gern im Pokal weit gekommen. Das Stoppzeichen setzte Blau-Weiß.

Die Männer von Wacker Dahlen können sich das Spiel nicht live ansehen, denn die Belitz-Schützlinge sind zeitgleich in Schenkenberg am Ball. Wacker hat sich sportlich gefangen und punktet regelmäßig. Beim Gegner erhielt das Erfolgsbild zuletzt Risse. Gleich zwei Unentschieden, die man nicht eingeplant hatte, schmerzen und kippten die Schenkenberger vom Podest. Davon ist Wacker noch ein Stück entfernt. Einen der Großen zu ärgern, wäre mal was – und man würde dem aktuellen Tabellendritten Wermsdorf Schützenhilfe leisten.

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Platz an der Sonne

In der Kreisliga hat der FSV Oschatz die Tabellenführung übernommen. Mit Siegen in den noch ausstehenden beiden Spielen vor der Winterpause würde das auch für die nächsten Wochen so bleiben. Für den Platz an der Sonne sorgte neben einem klaren Erfolg gegen den Stadtrivalen SV Merkwitz auch die Spielverlegung des ESV Delitzsch II. Der entthronte Spitzenreiter hatte seine Partie gegen die LSG Löbnitz mit gegnerischer Zustimmung ins neue Jahr verlegt. Bei der Reserve aus Schenkenberg, die Schlusslicht ist, sollte für die Wiesner-Elf morgen nichts anbrennen.

Beim SV Merkwitz wird man die Niederlage verschmerzen können. Mit zehn Punkten ist der Aufsteiger bislang im Soll. Zumindest ein Dreier soll vor der Winterpause noch eingefahren werden. Das Team empfängt zu Hause die Spielgemeinschaft Wermsdorf II/Luppa. Der Tabellenvorletzte hat die gleiche Absicht. Die erste Möglichkeit gibt es heute in Merkwitz. Eine Woche später empfängt die Gemeinschaft den Tabellenletzten. Auf alle Fälle möchte die Elf von Robert Natzke nicht auf einem Abstiegsplatz liegend überwintern. Zumindest einen der beiden Matchbälle muss man dafür aber verwandeln.

Apropos Ruhe. Vergangene Woche fiel das Pokalviertelfinale zwischen dem SV Merkwitz und Hartenfels Torgau sprichwörtlich ins Wasser. Am 8. Dezember soll nun ermittelt werden, wer Blau-Weiß Wermsdorf, SV Zwochau und SG Zschortau ins Halbfinale folgt. Die Runde der letzten Vier wird übrigens im Rahmen des Regionalturniers zur Hallenlandesmeisterschaft am 11. Januar in Oschatz ausgelost.

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