08. Februar 2019 / 00:15 Uhr

Mulsower SV peilt einen Top-Vier-Rang an

Mulsower SV peilt einen Top-Vier-Rang an

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Paul Kandler (M.) wird von zwei VfL-Kicker verfolgt.
Paul Kandler (M., hier im Spiel gegen den VfL Blau-Weiß Neukloster am Ball) will mit dem Mulsower SV eine erfolgreiche Rest-Runde spielen. Die MSV-Kicker nehmen am 24. Februar im Auswärtsspiel gegen die SG  Warnow Papendorf den Ligabetrieb wieder auf. © Johannes Weber
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Die Landesklasse-Kicker bereiten sich im Trainingslager auf die Rest-Runde vor. Trainer Andi Matthews fiebert auch schon der Saison 2019/20 entgegen.

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Kirch Mulsow. Die Fußballer des Mulsower SV sind heiß auf die Restrunde in der Landesklasse III. Coach Andi Matthews verspürt die große Vorfreude seiner Schützlinge besonders im Training. „Die Beteiligung bei den Einheiten ist wirklich gut. Die Jungs hängen sich voll rein“, sagt der 47-Jährige. Am 29. Januar haben die Kirch Mul­sower die Wintervorbereitung aufgenommen. Sie trainieren zweimal wöchentlich. Das erste geplante Testspiel am vergangenen Sonntag beim Landesligisten FC Seenland Warin wurde aufgrund schlechter Platzverhältnisse allerdings abgesagt.

Trainingslager in Göhren-Lebbin

Seit Donnerstag stehen für die MSV-Kicker besonders intensive Tage an. Wie im Vorjahr sind die Störche ins Trainingslager nach Göhren-Lebbin (Mecklenburgische Seenplatte) gereist. Seine Einheiten absolviert der Achtligist auf dem Kunstrasen in Malchow. „Wir haben vor Ort tolle Bedingungen zum Trainieren und Regenerieren“, meint Matthews.

Mehr zur Landesklasse III

Am Sonntag werden die Kirch Mulsower wieder abreisen und wollen noch am gleichen Tag ihr erstes Testspiel bestreiten. Auf dem Kunstrasenplatz in Boltenhagen soll um 15 Uhr die Partie gegen die SG Groß Stieten aus der Landesklasse IV angepfiffen werden. Für das Wochenende 16./17. Februar sucht der Mulsower SV noch einen Vorbereitungsgegner.

Mulsower SV kann in der Tabelle noch klettern

Das erste Halbjahr der laufenden Saison hat die Matthews-Elf in der Landesklasse III mit 29 Punkten auf dem fünften Tabellenrang beendet. In der Sommervorbereitung hatten sich die Kirch Mulsower das Ziel gesteckt, eine sorgenfreie Spielzeit zu spielen. Das ist ihnen – bei 15 Punkten Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang – bislang gut gelungen.

In der restlichen Runde will sich Andi Matthews mit seinem Team in der Tabelle noch verbessern. Den souveränen Spitzenreiter FSV Bentwisch (45 von 48 möglichen Punkten geholt) sieht der Übungsleiter bereits enteilt. „Der Aufstiegsplatz ist ganz klar vergeben. Dahinter ist allerdings noch alles möglich“, meint der Trainer.

Blick geht Richtung neuer Saison

Viel wichtiger ist ihm jedoch, dass der MSV die verbleibenden 14 Liga-Partien nutzt, um sich auf die kommende Saison einzustimmen. Die Spielzeit 2019/20 wird richtungsweisend. Vor rund einem Monat beschloss der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern, die Staffelstärken der zwei Landesligen und vier Landesklassen zur Spielzeit 2020/21 von jeweils 16 auf 14 Teams zu verkleinern. Für die Landesklasse hat das die Bedeutung, dass in der bevorstehenden Saison die Mannschaften auf den Rängen elf bis 16 absteigen müssen.

„Für uns ist es sehr wichtig, schon jetzt auf die kommende Spielzeit hinzuarbeiten. Da wird der Klassenverbleib unser Ziel sein“, betont ­Andi Matthews. Der Coach konnte sich während der Winterpause über Verstärkung freuen. Rückkehrer Frank Godejahn wird wieder das Trikot des Mulsower SV tragen. Der 32-Jährige kickte zuletzt fünf Jahre für den Doberaner FC. Neu dabei ist auch Lothar Berndt (zuletzt beim Kröpeliner SV), der nach eineinhalb Jahren ins Trainerteam des MSV zurückgekehrt ist.

Ebenfalls erfreulich: Defensivspieler Jakob-Ole Petereit befindet sich nach mehrmonatiger Verletzungspause wieder im Training. Der 20-Jährige hatte sich Anfang Oktober 2018 eine schwere Bänderverletzung zugezogen.

Das sind die bisher wichtigsten Winter-Transfers in Mecklenburg-Vorpommern auf Landesebene (keine Garantie auf Vollständigkeit):

Trainer Torsten Gütschow mit Zugang Hannes Mietzelfeld Zur Galerie
Trainer Torsten Gütschow mit Zugang Hannes Mietzelfeld ©
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