20. Oktober 2021 / 00:10 Uhr

"Müssen jetzt das Positive mitnehmen": Erste Stimmen zu RB Leipzigs 2:3 in Paris

"Müssen jetzt das Positive mitnehmen": Erste Stimmen zu RB Leipzigs 2:3 in Paris

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
Nordi Mukiele bei einer Aktion am Ball.
Nordi Mukiele bei einer Aktion am Ball. © dpa
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Mit einer enorm defensiven Ausrichtung wollte RB Leipzig in Paris bestehen. PSG kam damit lange nicht zurecht, die Sachsen führten sogar zwischenzeitlich. Am Ende setzte sich der Favorit jedoch 3:2 (1:1) durch. Die Sachsen bleiben weiter ohne Punkte in der Champions League. Wir haben erste Stimmen von Trainern und Spielern aus dem Prinzenpark gesammelt.

Paris. Die Superstars Lionel Messi und Kylian Mbappé haben das grandios kämpfende RB Leipzig in der Champions League entzaubert und dem deutschen Vizemeister die nächste Niederlage zugefügt. Ein zumindest fragwürdiger Foulelfmeter von Messi (74. Minute) sorgte am Dienstagabend im Prinzenpark für das 3:2 (1:1) für das Star-Ensemble von Paris Saint-Germain.

Zuvor hatte der argentinische Superstar (67.) bereits den Ausgleich erzielt. Vor 48.000 Zuschauern hatten André Silva (28.) und Nordi Mukiele (57.) das Spiel überraschend zugunsten von Leipzig gedreht, nachdem PSG durch Mbappé (9.) früh in Führung gegangen war. Damit hat das in der Königsklasse weiterhin punktlose Leipzig nur noch theoretisch die Chance auf das Achtelfinale.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Julian Draxler (Paris Saint-Germain): „RB hat es uns sehr schwer gemacht. Wir sind froh, dass wir unsere Chancen nutzen konnten und am Ende die Punkte geholt haben. Ich habe gleich am Anfang einen Schlag abbekommen, aber wollte auf Teufel komm raus, nicht vom Platz. Es ist Champions League vor ausverkauftem Haus. Also habe ich es durchgezogen.“ Zur Galerie
Julian Draxler (Paris Saint-Germain): „RB hat es uns sehr schwer gemacht. Wir sind froh, dass wir unsere Chancen nutzen konnten und am Ende die Punkte geholt haben. Ich habe gleich am Anfang einen Schlag abbekommen, aber wollte auf Teufel komm raus, nicht vom Platz. Es ist Champions League vor ausverkauftem Haus. Also habe ich es durchgezogen.“ ©

Kämpfen, kratzen, beißen, das war das Motto, das Jesse Marsch ausgegeben hatte. Und seine Jungs setzten genau das um. Leipzig spielte couragiert, machte PSG das Leben extrem schwer, musste sich in einigen wenigen Momenten dann aber doch der individuellen Weltklasse der Pariser beugen. Schiri Marco Guida tat sein Übriges. Der Elfmeter, den Messi zum entscheidenden 3:2 für PSG verwandelte, war in seiner Entstehung mindestens schmeichelhaft.