12. September 2021 / 16:54 Uhr

"Müssen uns cleverer anstellen": Stimmen zu Dynamo Dresdens Niederlage beim 1. FC Heidenheim

"Müssen uns cleverer anstellen": Stimmen zu Dynamo Dresdens Niederlage beim 1. FC Heidenheim

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Heidenheims Patrick Mainka (r) und Dresdens Ransford-Yeboah Königsdörffer kämpfen um den Ball. © dpa
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Die SG Dynamo Dresden verlor am 6. Spieltag im Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim nach einem Gegentor in der Nachspielzeit mit 1:2 (0:1). Wir haben nach dem Abpfiff die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

Heidenheim. Dynamo Dresden hat den Sprung in die direkten Aufstiegsränge der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt verlor am Sonntag nach einem späten Gegentreffer noch mit 1:2 (0:1) beim 1. FC Heidenheim. Mit seinem Tor in der ersten Minute der Nachspielzeit sicherte Robert Leipertz den Gastgebern den ersten Heimsieg der laufenden Saison und verdarb den Dresdnern gewaltig die Laune.

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Tobias Mohr (5. Minute) hatte den FCH vor 6342 Zuschauern in der Voith-Arena früh in Führung geschossen, Chris Löwe (51.) gelang wenige Minuten nach der Halbzeitpause aber noch der Ausgleich für Dynamo. Dann sah es lange nach einem Remis aus - bis Leipertz zuschlug. Dresden rutschte damit auf den vierten Tabellenplatz ab. Die Heidenheimer bleiben im Mittelfeld der Liga.

DURCHKLICKEN: Die Stimmen zur Dynamo-Niederlage in Heidenheim

<b>Alexander Schmidt (Trainer Dynamo Dresden):</b> Gratulation an Heidenheim. Wir haben ein ganz ordentliches, intensives Spiel gesehen von beiden Mannschaften. Heidenheim war sofort da mit dem Lattenschuss, ging in den ersten Minuten in Führung. Das war natürlich ein Nackenschlag für uns, dass wir so schnell aus dem Konzept gebracht wurden. Wir haben uns dann ganz gut reingearbeitet, hatten in der ersten Halbzeit auch zwei gute Chancen durch Kade. Für die zweite Halbzeit haben wir dann gewechselt. Vlachodimos war sofort ein belebendes Element, Hosiner vorn im Sturm auch ordentlich. Wir haben den Ausgleich erzielt. Danach hatte ich das Gefühl, dass wir das Spiel auf unsere Seite schlagen. Da haben wir viel versucht, waren auf Zug. Die letzten 15, 20 Minuten war dann ärgerlich, dass wir zu viele Flanken zugelassen haben. Wir wussten, dass Heidenheim eine kopfballstarke Mannschaft hat, die im Sechzehner schwierig zu verteidigen ist. Wir haben dann außen die Flanke nicht verhindern können, der zweite Ball fiel Leipertz vor die Füße. Der Zeitpunkt des Treffers ist extrem bitter, aber Heidenheim ist dafür bekannt, bis zur Nachspielzeit ein Tor machen zu können. Der Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, wir haben alles rausgeblasen, aber wir müssen uns in verschiedenen Situationen cleverer anstellen. Ein Unentschieden wäre unterm Strich nicht ungerecht gewesen. Zur Galerie
Alexander Schmidt (Trainer Dynamo Dresden): "Gratulation an Heidenheim. Wir haben ein ganz ordentliches, intensives Spiel gesehen von beiden Mannschaften. Heidenheim war sofort da mit dem Lattenschuss, ging in den ersten Minuten in Führung. Das war natürlich ein Nackenschlag für uns, dass wir so schnell aus dem Konzept gebracht wurden. Wir haben uns dann ganz gut reingearbeitet, hatten in der ersten Halbzeit auch zwei gute Chancen durch Kade. Für die zweite Halbzeit haben wir dann gewechselt. Vlachodimos war sofort ein belebendes Element, Hosiner vorn im Sturm auch ordentlich. Wir haben den Ausgleich erzielt. Danach hatte ich das Gefühl, dass wir das Spiel auf unsere Seite schlagen. Da haben wir viel versucht, waren auf Zug. Die letzten 15, 20 Minuten war dann ärgerlich, dass wir zu viele Flanken zugelassen haben. Wir wussten, dass Heidenheim eine kopfballstarke Mannschaft hat, die im Sechzehner schwierig zu verteidigen ist. Wir haben dann außen die Flanke nicht verhindern können, der zweite Ball fiel Leipertz vor die Füße. Der Zeitpunkt des Treffers ist extrem bitter, aber Heidenheim ist dafür bekannt, bis zur Nachspielzeit ein Tor machen zu können. Der Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, wir haben alles rausgeblasen, aber wir müssen uns in verschiedenen Situationen cleverer anstellen. Ein Unentschieden wäre unterm Strich nicht ungerecht gewesen." ©

In einer lange ausgeglichenen Partie hatte der FCH den besseren Start erwischt. Das Spiel war gerade angepfiffen, als Mohr von einem Fehlpass von Dresdens Kapitän Sebastian Mai profitierte und den Ball ins Eck schlenzte. Nach der Pause rutschte dann Heidenheims Marvin Rittmüller am Sechzehner weg, was Löwe ebenfalls per Distanzschuss zum Ausgleich nutzte. Die Partie war fast vorbei, dann erzielte Leipertz per Abstauber noch den Siegtreffer.

dpa