14. April 2019 / 19:44 Uhr

VfL Bergen verliert Spitzenspiel und Platz zwei

VfL Bergen verliert Spitzenspiel und Platz zwei

Horst Schreiber
Ostsee-Zeitung
Dennis Kröger wurde von der Siedenbollentiner Defensive oft hart angegangen.
Dennis Kröger wurde von der Siedenbollentiner Defensive oft hart angegangen. © Horst Schreiber
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Der Landesligist von der Insel wuchert mit seinen Chancen und muss sich dem SV Siedenbollentin mit 0:1 geschlagen geben. Gegentreffer fällt kurz nach der Pause.

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Martin Handschug verbarg seine Enttäuschung nach der bitteren 0:1-Heimpleite seines VfL Bergen gegen den SV Siedenbollentin erst gar nicht. „Das ist echt niederschmetternd!“, seufzte der Landesliga-Trainer. Denn seine Mannschaft hatte viel in das Spitzenspiel Zweiter gegen Dritter investiert, nur ein Tor wollte dem Insel-Team gestern im eigenen Stadion nicht gelingen. Vor allem im ersten Durchgang „versemmelten“ die Hausherren zahlreiche Hochkaräter. „In der ersten Halbzeit waren wir so überlegen. Da müssen wir schon 3:0 führen. Ich glaube, Jonas Thesenvitz läuft zweimal, Dennis Kröger dreimal allein aufs Tor zu“, beschrieb Handschug. Stürmer Kröger stimmte zu: „Ich bin heute einfach nicht reingekommen ins Spiel, muss aber ein Ding machen.“

Schock für VfL Bergen direkt nach Wiederanpfiff

So ging es torlos in die Pause, aus der die Bergener verschlafen wieder aufs Feld kamen. Direkt nach dem Wiederanpfiff köpfte Sebastian Meyer einen langen Siedenbollentiner Schlag zurück. Der zweite Ball rollte durch das Zentrum und fand Felix Bollow, der zum 1:0 einschob. Schock in der 46. Minute.

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Danach rannte der VfL, der in Gedenken an den kürzlich verstorbenen langjährigen Mannschaftsarzt Bernd Sohn mit Trauerflor spielte, an – ohne Erfolg. Der SVS kam in der Schlussphase gelegentlich zu Chancen, die er aber nicht zur Vorentscheidung nutzen konnte. So blieb es bis zum Schluss spannend und für Kröger und Handschug die Erkenntnis, gegen ein Spitzenteam der Landesliga bestehen zu können. „Wir können hier mithalten. Solche mitspielenden Gegner kommen unserem schnellen Spiel zugute“, so der Spieler. „Wir haben richtig dagegen gehalten. Vom Spielsystem her haben wir das gegen Siedenbollentin optimal gelöst“, ergänzte der Trainer.

VfL hat Platz zwei weiterhin im Visier

Von einer Vorentscheidung im Kampf um Platz zwei sieben Spieltage vor Schluss wollten beide nichts wissen. Der VfL hat jetzt bei einem Spiel mehr zwei Punkte Rückstand auf den SVS und ist hinter den kommenden Gegner SG Karlsburg/Züssow auf Rang vier gerutscht. „Natürlich wäre es geil gewesen zu gewinnen. Dann hätten wir den zweiten Platz gesichert. Aber es ist noch alles drin“, so Kröger.

Am kommenden Wochenende hat der VfL spielfrei, weil die Partie gegen den PSV Rostock bereits am 24. März ausgetragen wurde (4:1).

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