16. Dezember 2018 / 12:49 Uhr

Nach 0:3 in Paderborn: Dynamo Dresden mit deutlich absteigender Formkurve

Nach 0:3 in Paderborn: Dynamo Dresden mit deutlich absteigender Formkurve

dpa
Dynamo Dresdens Trainer Maik Walpurgis war mit den Auftritten seines Teams in den letzten beiden Partien nicht zufrieden. 
Dynamo Dresdens Trainer Maik Walpurgis war mit den Auftritten seines Teams in den letzten beiden Partien nicht zufrieden.  © dpa
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Größtes Manko der Schwarz-Gelben ist die fehlende Konstanz. Trainer Maik Walpurgis fordert von seinem Team im letzten Spiel des Jahres gegen den MSV Duisburg eine Leistungssteigerung und ein deutlich konzentrierteres Auftreten. 

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Paderborn. Es war ein Dezember zum Vergessen: Dynamo Dresden erlebt derzeit alles andere als eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Vorfreude herrscht aktuell wohl nur mit Blick auf die Winterpause, denn die braucht der Fußball-Zweitligist dringend, um sich wieder zu finden. „Eine sehr wechselhafte Hinrunde. Wir haben schon viele positive Momente erlebt, aber auch einige, wo es genau das Gegenteil war“, sagte der enttäuschte Coach Maik Walpurgis nach der 0:3-Pleite beim SC Paderborn.

Im Umfeld knistert es bereits wieder, Unzufriedenheit macht sich nach der siebten Saisonniederlage breit. Denn nur sechs der 17 Saisonspiele gewannen die Dynamos, die Formkurve zeigt nach unten. Auch wenn Dresden als Tabellen-Elfter noch einen deutlichen Abstand auf die Abstiegsränge besitzt, so sind die 22 Zähler dennoch einer weniger als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison. Damals rutschten die Sachsen infolge einer schwachen Rückserie tief in den Abstiegskampf, machten den Klassenverbleib erst am letzten Spieltag perfekt.

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Keine Punkte in Ostwestfalen: Die SG Dynamo Dresden unterlag beim SC Paderborn mit 0:3. Zur Galerie
Keine Punkte in Ostwestfalen: Die SG Dynamo Dresden unterlag beim SC Paderborn mit 0:3. ©
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„Wir müssen schauen, dass wir aus der Vergangenheit lernen. Warum war die Mannschaft im letzten Jahr in der Situation, obwohl sie besseren Fußball spielen kann?“, fragte Walpurgis und forderte: „Jetzt gilt es, sich auch in der kommenden Woche zu straffen, weil wir mit einem erfolgreichen Spiel in Duisburg den Abstand nach unten so gestalten können, dass wir nicht wie im letzten Jahr in eine Problematik hereingeraten.“

Wollen seine Schützlinge also für einen versöhnlichen Jahresausklang sorgen, ist ein Sieg zum Rückrundenauftakt beim MSV Duisburg Pflicht. Dafür braucht es aber eine Leistungssteigerung – fußballerisch wie auch mental. „Uns fehlt der letzte Biss und Widerstand. Denn das Wichtigste im Fußball ist, eigene und äußere Widerstände zu bekämpfen“, erklärte Walpurgis. Der 45-Jährige fügte aber auch an, dass wichtige Defensiv-Akteure fehlen. Eine Ausrede solle das nicht sein, denn Dynamo hat auch mit den derzeit fehlenden Marco Hartmann, Linus Wahlqvist, Niklas Kreuzer, Jannis Nikolaou und Patrick Möschl bereits Spiele verloren hat.

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Dennoch sind die aktuellen Schwächen in der Rückwärtsbewegung sowie im Defensiv-Verbund nicht zu übersehen. Offensivstarke Gegner wie Köln, Kiel und zuletzt Paderborn werden teilweise zum Toreschießen eingeladen. Die Gegner nutzen die gebotenen Möglichkeiten gnadenlos, anders als die eigene Sturmreihe. Denn die Pleite in Paderborn war das zweite Spiel in Serie ohne eigenen Treffer und bereits das fünfte der Saison. An Chancen mangelt es dabei selten, letztlich fehlen Konsequenz, Konzentration und Überzeugung. „Auch über die Qualität müssen wir uns unterhalten. Wenn wir immer in aussichtsreichen Positionen sind und die Tore nicht machen, müssen wir auch das hinterfragen“, gab Walpurgis zu.

Mut macht, dass Sachsen in dieser Spielzeit immer dann eine Reaktion zeigten, wenn es darauf ankam. Auch wartet mit dem MSV der schlechteste Angriff und die drittschlechteste Abwehr (15 Tore/30 Gegentore) im Unterhaus. Das Team von Torsten Lieberknecht ist im Dezember noch punktlos, kassierte in drei Partien zehn Gegentore und war selbst nur zweimal erfolgreich.

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