21. Februar 2020 / 22:14 Uhr

Nach 285 Minuten ohne Gegentor: HSC verliert nach drei Spielen erstmals wieder gegen Werder Bremen II

Nach 285 Minuten ohne Gegentor: HSC verliert nach drei Spielen erstmals wieder gegen Werder Bremen II

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Musste nach drei Spielen wieder eine Niederlage hinnehmen: HSC-Trainer Martin Polomka.
Musste nach drei Spielen wieder eine Niederlage hinnehmen: HSC-Trainer Martin Polomka. © Dennis Michelmann
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Nach drei Spielen ohne Niederlage und 285 Minuten ohne Gegentor hat es den HSC Hannover in der Regionalliga Nord beim 0:1 beim SV Werder Bremen II wieder erwischt. In einem "Riesenspiel" gegen "eines der besten Teams der Liga" habe man dem HSC in keinster Weise angemerkt, dass er unten drin steht. 

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285 Minuten lang ist der HSC zuletzt ohne Gegentor geblieben. Am Ende endete mit dem 0:1 (0:0) bei Werder Bremen II auch die Serie von drei ungeschlagenen Spielen in Folge. Die erste Niederlage ist ein kleiner Rückschlag für das Team von Trainer Martin Polomka im Abstiegskampf der Regionalliga Nord, aber noch lange kein Weltuntergang. Weiter geht es für den HSC am 1. März auf eigenem Platz gegen den Tabellenfünften FC Eintracht Norderstedt.

HSC-Keeper Geerts eine Bank

Werder verbuchte bereits in den ersten 45 Minuten die besseren Chancen, HSC-Keeper Pascal Geerts war jedoch eine Bank. Ein Freistoß von Werders David Philipp landete auf dem Tornetz (27. Minute). Auf der anderen Seite sorgte ein Standard von der Strafraumkante von Kapitän Niklas Kiene annähernd für Gefahr.

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„Das war ein Riesenspiel von uns gegen eines der besten Teams der Liga."

In Minute 55 war allerdings auch Geerts chancenlos, abermals Philipp hämmerte den Ball aus 20 Metern zur Werder-Führung in den Winkel. Deniz Tayar hätte nach einer Ecke beinahe postwendend für den Ausgleich gesorgt, sein Kopfball wurde allerdings geblockt (57.). Weil auch der eingewechselte Christopher Schultz (70.) sowie die beiden Winterneuzugänge Aljoscha Hyde (72.) und Solomon Okoronkwo vergaben (76.), blieb es beim 0:1. Bennet van den Berg hätte in der Schlussminute sogar noch einen draufsetzen können, verzog nach einem Pass des Torschützen aber knapp.

„Das war ein Riesenspiel von uns gegen eines der besten Teams der Liga. Wir haben in keinster Weise wie ein Team gespielt, das unten drin steht und verlieren durch einen Sonntagsschuss in den Winkel. Den schießt er nie wieder so millimetergenau“, sagte Polomka.

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