30. September 2019 / 11:51 Uhr

Nach 4:1 gegen Dynamo Dresden: Erzgebirge Aue spielt oben mit

Nach 4:1 gegen Dynamo Dresden: Erzgebirge Aue spielt oben mit

dpa
Erzgebirge Aues Stürmer Pascal Testroet beendete ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Verein Dynamo Dresden die Torflaute. Er steuerte zwei Treffer beim 4:1-Erfolg der Erzgebirger bei. 
Erzgebirge Aues Stürmer Pascal Testroet beendete ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Verein Dynamo Dresden die Torflaute. Er steuerte zwei Treffer beim 4:1-Erfolg der Erzgebirger bei.  © dpa
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Für Pascal Testroet endete ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein die torlose Zeit. Trotz des klaren Sieges über Dresden und dem vierten Tabellenplatz will keine große Freude aufkommen.

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Aue. Pascal Testroet genoss den Moment. Der Stürmer von Erzgebirge Aue hatte an seiner Qualität zwar nie gezweifelt, nach seinen ersten beiden Saisontreffern im Sachsenderby gegen Dynamo Dresden fiel trotzdem Ballast von ihm ab. „Die Erleichterung ist definitiv sehr groß. Ich habe mir zwar wenige Gedanken gemacht, denn ich war mit meinen Leistungen zufrieden. Ich konnte meine Mitspieler bedienen, war nicht total blass und hatte nur beim Abschluss etwas Pech. Trotzdem war es wichtig, jetzt loszulegen. Denn die Jungs brauchen meine Tore“, sagte Testroet nach dem 4:1-Triumph gegen seinen Ex-Verein.

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In Aue setzt es für Dynamo Dresden eine bittere Niederlage. Am Ende geht das Derby mit 4:1 an Erzgebirge Aue. Zur Galerie
In Aue setzt es für Dynamo Dresden eine bittere Niederlage. Am Ende geht das Derby mit 4:1 an Erzgebirge Aue. ©
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„Wenn ich die Niederlage beim Hamburger SV mal ausklammere, war es eine perfekte Woche für mich. Am Samstag vor einer Woche ist unser Baby zur Welt gekommen, am Donnerstag haben wir meinen 29. Geburtstag gefeiert. Wir hatten ein schönes Essen hier im Stadion, das uns allen geschmeckt und Energie für das Spiel gegeben hat“, meinte Testroet, für den der Sieg gegen Dresden „das i-Tüpfelchen“ war. „Ich wäre auch sehr glücklich gewesen, wenn ich nicht getroffen, wir das Spiel aber gewonnen hätten“, meinte der Angreifer, der nach seinen persönlichen Erfolgserlebnissen nicht locker lassen will und schon am Samstag (13.00 Uhr) im Auswärtsspiel beim SV Sandhausen nachlegen möchte.

Dass seine Mannschaft nach dem berauschenden Erfolg über Dresden Probleme bekommen könnte, um Konzentration und Spannung hochzuhalten, glaubt Testroet nicht: „Wir werden die Partie analysieren, denn wir haben nicht alles richtig gemacht. Das Ergebnis zur Halbzeit war besser als die Leistung. Es gibt in dieser Woche noch viel zu arbeiten.“ Um auch in Sandhausen dreifach zu punkten, müsse das Team wieder „einhundert Prozent abrufen“.

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Auch seine Mitspieler zeigten sich bescheiden. Den vierten Tabellenplatz nach dem achten Spieltag wissen die Auer richtig einzuordnen. „Wir haben noch nichts erreicht“, mahnte Dimitrij Nazarov, der gegen Dresden ebenfalls als zweifacher Torschütze glänzte: „Es ist eine schöne Momentaufnahme. Aber wir wissen alle, dass Aue jedes Jahr um den Klassenverbleib kämpft. Wir wollen so schnell wie möglich die 40 Punkte plus X holen, um relativ früh Planungssicherheit zu haben.“

Ähnlich sieht es Mittelfeldspieler Jan Hochscheidt: „Wir haben mit Stuttgart, Hamburg, Bielefeld oder Fürth schon extrem schwere Spiele hinter uns. Für uns zählt nicht der Tabellenplatz, sondern der punktuelle Abstand nach unten. Den Vorsprung zu den Abstiegsplätzen wollen wir in den nächsten Wochen beibehalten beziehungsweise weiter ausbauen.“

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