27. November 2019 / 14:49 Uhr

Nach abgebrochenem Kreisliga-Spiel: Rezzoug spricht mit den FC-Spielern, Schiribericht beim Sportgericht

Nach abgebrochenem Kreisliga-Spiel: Rezzoug spricht mit den FC-Spielern, Schiribericht beim Sportgericht

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Rezzoug
Nach dem Spielabbruch: FC-Vorstandsmitglied Mohammed Rezzoug suchte das Gespräch mit der zweiten Mannschaft.
Anzeige

Das ist nur logisch: Nach dem Polizei-Einsatz in der Kreisliga-Partie am Wochenende zwischen dem 1. FC Wolfsburg II und dem TV Jahn Wolfsburg wird der Fall vor dem Sportgericht landen. Unterdessen hat Mohammed Rezzoug, Vorstandsmitglied des 1. FC, das Gespräch mit den Spielern der Reserve gesucht.

Anzeige
Anzeige

Aufgrund von Tumulten zwischen den Spielern des 1. FC II und dem TV Jahn Wolfsburg hatte der Schiri die Kreisliga-Partie abgebrochen. Ein Spieler soll rassistisch beleidigt worden und daraufhin auf seinen Gegenspieler losgegangen sein, was zu einer Auseinandersetzung der beiden Mannschaften geführt habe. Mohammed Rezzoug, Trainer der Ersten und Vorstandsmitglied beim 1. FC, suchte daraufhin das Gespräch mit der zweiten Mannschaft. "Das Team hat mir ganz offen und ehrlich geschildert, wie es abgelaufen ist. Von unserer Seite her ist es gar nicht so krass gewesen." Demnach seien die beiden Fans, die es mit dem 1. FC halten, aus dem Weg gegangen, "sie wollten damit nichts zu tun haben", so Rezzoug. Auswechselspieler Samir Hasan sei lediglich aufs Spielfeld gelaufen, um zu schlichten. Dahingehend seien, so berichtet Rezzoug vom Gespräch, lediglich die Fans des TV Jahn auf den Platz gestürmt.

Kreisliga Wolfsburg: RW Wolfsburg gegen TV Jahn Wolfsburg

Kreisliga: RW Wolfsburg gegen TV Jahn Wolfsburg. Zur Galerie
Kreisliga: RW Wolfsburg gegen TV Jahn Wolfsburg. © Boris Baschin
Anzeige

"Da muss ich unsere Mannschaft etwas in Schutz nehmen, aber es wird dennoch Konsequenzen geben", betont Rezzoug, der das Thema nicht unter den Tisch fallen lassen will. "Wir müssen ein Zeichen setzen. Gewalt und Rassismus gehören nicht auf den Sportplatz, das ist ganz klar." Den Schiedsrichterbericht habe er noch nicht vorliegen. "Das Wichtigste ist, was da drin steht. Aber mir ist es wichtig, dass der 1. FC jetzt nicht in den Dreck gezogen wird", so Rezzoug.

Spielausschuss-Vorsitzender Bernd Hartwig bestätigte nun auf SPORTBUZZER-Nachfrage, dass der Schiedsrichterbericht an das Sportgericht geschickt wurde. Er wies gleichwohl daraufhin, dass solche Vorfälle in Wolfsburg nicht an der Tagesordnung sind. Hartwig: "Es ist das erste Mal seit drei Jahren, dass es so ausgeartet ist." Jetzt hat das Sportgericht zu entscheiden, wie mit dem Fall umgegangen wird. Maximal vier Wochen hat das Gremium Zeit, ein Urteil zu fällen. Einen genauen Termin für die Verhandlung gibt es noch nicht. Stefan Pinelli, der Vorsitzende des NFV-Kreises Wolfsburg, hatte am Montag gesagt, dass auch ihm die Entwicklung im Fußball "gerade große Sorge" bereite.

Mehr zur Kreisliga Wolfsburg
Mitmachen: #GABFAF-Adventskalender

Bundesliga-Tickets, Fußballschuhe, signierte Trikots und vieles mehr: Trage Dich hier ein und gewinne einen der 24 Preise. (mehr Infos)




Klicke hier Weiter und dann auf der nächsten Seite Absenden - und Du hast die Chance auf jeden der 24 Preise.

ANZEIGE: 50% auf alle JAKO Artikel! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN