07. April 2021 / 16:00 Uhr

Nach antisemitischem Vorfall beim Zwickau-Spiel: 4000 Euro Strafe für Halleschen FC

Nach antisemitischem Vorfall beim Zwickau-Spiel: 4000 Euro Strafe für Halleschen FC

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach eine antisemitischen Vorfall beim Spiel den Halleschen FC gegen den FSV Zwickau (0:2) wurde nun das Urteil gesprochen.
Nach eine antisemitischen Vorfall beim Spiel den Halleschen FC gegen den FSV Zwickau (0:2) wurde nun das Urteil gesprochen. © Getty Images
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Ein Zuschauer soll bei der 0:2-Niederlage des HFC gegen den FSV Zwickau im Oktober 2020 antisemitische Äußerungen in Richtung des Unparteiischen Bokop von sich gegeben haben. Nun fiel das Urteil in dieser Sache.

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Halle. Fußball-Drittligist Hallescher FC ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes zu einer Geldstrafe in Höhe von 4000 Euro verurteilt worden. Das Gericht ahndete damit das unsportliche Verhalten eines Zuschauers im Spiel gegen den FSV Zwickau im Oktober vergangenen Jahres.

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Dabei habe es eine antisemitische Äußerung in Richtung des Schiedsrichters Franz Bokop (Vechta) gegeben. „Beleidigungen dieser Art sind rassistisch und menschenverachtend und werden vom DFB in keiner Weise geduldet“, teilte der DFB am Mittwoch mit.

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Strafmildernd berücksichtigten Kontrollausschuss und Sportgericht, dass es sich um einen nur schwer zu verhindernden Ruf einer Einzelperson handelte, weitere Äußerungen durch das Einschreiten anderer Zuschauer verhindert wurden und sich der HFC deutlich von entsprechenden Verhaltensweisen distanziert habe.