24. Juli 2019 / 20:57 Uhr

Nach Auseinandersetzung: Radprofi Tony Martin von Tour de France ausgeschlossen

Nach Auseinandersetzung: Radprofi Tony Martin von Tour de France ausgeschlossen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Tony Martin darf an der Tour in diesem Jahr nicht mehr teilnehmen.
Tony Martin darf an der Tour in diesem Jahr nicht mehr teilnehmen. © imago images / Belga
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Für Tony Martin ist die Tour de France 2019 bereits nach der 17. Etappe beendet. Der Deutsche wurde von den Organisatoren nach einem Zwischenfall ausgeschlossen.

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Für Radprofi Tony Martin ist die 106. Tour de France vorzeitig beendet. Der 34 Jahre alte Cottbuser wurde wie der Brite Luke Rowe vom Ineos-Rennstall am Mittwochabend nach Ende der 17. Etappe in Gap wegen unsportlichen Verhaltens von der Rennjury ausgeschlossen.

Martin und Rowe raus: Topteams müssen auf Helfer verzichten

Martin hatte Rowe rund 20 Kilometer vor dem Ziel mit einem riskanten Fahrmanöver fast von der Straße gedrängt. Der 29 Jahre alte Rowe soll den viermaligen Zeitfahrweltmeister vom niederländischen Team Jumbo-Visma danach zur Rede gestellt haben. Dabei soll es zu heftigen Gesten und einer Berührung zwischen den beiden Radprofis gekommen sein. Rund zwei Stunden nach Etappenende wurden beide Fahrer dann von der Frankreich-Rundfahrt ausgeschlossen.

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"Es war in der Hitze des Gefechts, und es gab einen großen Kampf für den letzten Berg, um unsere Kapitäne gut reinzubekommen. Wir sind fünf Stunden bei 35 Grad gefahren und waren am Limit. Es tut mir sehr leid, was passiert ist. Ich habe mich danach sehr schlecht gefühlt", sagte Martin in einer ersten Stellungnahme. "Aber manchmal passiert das im Sport. Es ist ein großer Schock. Ich fühle mich sehr schlecht und traurig

Beide Teams müssen in den restlichen vier Tagen auf wichtige Helfer im Kampf um den Tour-Sieg verzichten. Bei Jumbo-Visma rangiert der Niederländer Steven Kruijswijk mit 1:47 Minuten Rückstand auf den Franzosen Julian Alaphilippe auf Platz drei. Das britische Ineos-Team hat mit dem walisischen Titelverteidiger Geraint Thomas (2. Platz/+1:35) und dem Kolumbianer Egan Bernal (5./+2:02) sogar noch zwei Fahrer mit Chancen auf den Gesamtsieg in seinen Reihen.

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