09. Oktober 2022 / 17:56 Uhr

Nach Ausreiseverbot aus dem Iran: Hertha BSC solidarisiert sich mit Ex-Profi Ali Daei

Nach Ausreiseverbot aus dem Iran: Hertha BSC solidarisiert sich mit Ex-Profi Ali Daei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hertha BSC hält zu seinem Ex-Spieler Ali Daei, nachdem dieser ein Ausreiseverbot vom Iran verhängt bekam.
Hertha BSC hält zu seinem Ex-Spieler Ali Daei, nachdem dieser ein Ausreiseverbot vom Iran verhängt bekam. © IMAGO/Contrast/Ulmer (Montage)
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Nachdem der ehemalige Bundesliga-Profi Ali Daei in den Sozialen Medien seine Unterstützung für die Proteste für mehr Frauenrechte im Iran geäußert hatte, wurde ihm der Pass abgenommen und die Ausreise verboten. Sein Ex-Klub Hertha BSC hat sich vor dem Spiel gegen SC Freiburg hinter den 53-Jährigen gestellt.

Hertha BSC hat vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg seine Solidarität mit seinem iranischen Ex-Spieler Ali Daei zum Ausdruck gebracht. Der 53-Jährige hatte in sozialen Netzwerken seine Unterstützung der landesweiten Proteste für mehr Frauenrechte in seinem Heimatland zum Ausdruck gebracht. Daraufhin war ihm sein Pass abgenommen worden. Er darf den Iran nicht verlassen.

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Auslöser der Proteste war der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini, die nach ihrer Festnahme wegen "unangemessener Kleidung" gestorben war. Daei ist im Iran ein Fußball-Volksheld. Von 1999 bis 2002 spielte er für Hertha BSC, zuvor war er in Deutschland auch bei Arminia Bielefeld und dem FC Bayern München aktiv.

"Bestürzt blicken auch wir dieser Tage in den Iran. Unser ehemaliger Spieler Ali Daei darf das Land nicht mehr verlassen, da er sich für Frauenrechte eingesetzt hat. Wir solidarisieren uns mit dem Herthaner & allen Frauen im Iran, die so mutig sind, für ihre Rechte zu kämpfen", hieß es in einer Mitteilung der Berliner, die vor dem Anpfiff der Partie gegen Freiburg auch im Olympiastadion verlesen wurde.

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