21. Februar 2021 / 20:50 Uhr

Nach Ausrutscher: SSC Palmberg Schwerin wieder in Erfolgsspur

Nach Ausrutscher: SSC Palmberg Schwerin wieder in Erfolgsspur

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
SSC Palmberg Schwerin
Felix Koslowski, Trainer von Volleyball-Rekordmeister SSC Palmberg Schwerin. © Uwe Anspach
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Volleyballerinnen aus der Landeshauptstadt gewinnen mit 3:0 in Vilsbiburg. SSC Palmberg Schwerin holen den letzten Satz im Eiltempo.

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Schwerin. Bei den Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin herrschte nach einem phasenweise hochdramatischen Bundesliga-Duell um den dritten Tabellenplatz bei den Roten Raben Vilsbiburg am Samstag große Zufriedenheit. Im Anschluss an das 3:0 (26:24, 29:27, 25:12) betonte Trainer Felix Koslowski: „Wir hatten uns vorgenommen, alle verbleibenden Kräfte in dieses Spiel zu investieren. Die Mannschaft hat eine deutliche Reaktion auf das Mittwochspiel gezeigt.“ Vier Tage vor der Partie in Vilsbiburg hatte der SSC überraschend mit 1:3 in Münster verloren.

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In Vilsbiburg bewiesen die Schwerinerinnen in den ersten beiden Durchgängen Nervenstärke. Der erste Satz schien beim zwischenzeitlichen 21:24 verloren, doch dann gelangen dem SSC fünf Punkte in Serie. Im zweiten Abschnitt vergab das Koslowski-Team beim Stand von 24:23 die erste Möglichkeit zum 2:0 und musste danach selbst einen Satzball abwehren.

Felix Koslowski spricht über jede einzelne Spielerin seines Team. Dabei kommen nicht nur sportliche Stärken, sondern auch Gesangs-, Koch- und Backkünste zur Sprache.

Lauren Barfield (USA/30), 1,93 Meter, Mittelblock: Lauren ist seit Jahren eine Konstante und wird in der kommenden Saison im Angriff größere Akzente setzen. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie sich entschieden hat, ein weiteres Jahr bei uns zu bleiben. Sie ist ein echter Teamplayer, kocht und backt auch mal gern für alle – auf Sterne-Niveau. Zur Galerie
Lauren Barfield (USA/30), 1,93 Meter, Mittelblock: "Lauren ist seit Jahren eine Konstante und wird in der kommenden Saison im Angriff größere Akzente setzen. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie sich entschieden hat, ein weiteres Jahr bei uns zu bleiben. Sie ist ein echter Teamplayer, kocht und backt auch mal gern für alle – auf Sterne-Niveau." ©

Schließlich konnten die Gäste die vierte Möglichkeit zum Satzgewinn nutzen. Im dritten Durchgang zog der SSC auf 24:12 davon und verwertete den ersten Matchball. Die Schwerinnen liegen in der Tabelle mit 38 Punkten und einem Spiel mehr als das Topduo Dresdner SC (45 Punkte) und MTV Stuttgart (42) auf Rang drei.