01. Mai 2022 / 23:05 Uhr

Nach Berichten über Treffen mit Lewandowski-Berater: So reagiert Barcelona-Sportdirektor Alemany

Nach Berichten über Treffen mit Lewandowski-Berater: So reagiert Barcelona-Sportdirektor Alemany

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Verlässt Robert Lewandowski den FC Bayern in Richtung FC Barcelona? Barca-Sportdirektor Mateu Alemany bezieht Stellung.
Verlässt Robert Lewandowski den FC Bayern in Richtung FC Barcelona? Barca-Sportdirektor Mateu Alemany bezieht Stellung. © IMAGO/Sven Simon/NurPhoto/Montage
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Seit Wochen kursieren Gerüchte über ein Interesse des FC Barcelona und Bayern-Superstar Robert Lewandowski. Nun hat sich Barcas Direktor Profi-Fußball, Mateu Alemany, zu Wort gemeldet und auch über ein angebliches Treffen mit Lewandowski-Berater Pini Zahavi gesprochen.

Bleibt er oder wechselt er doch noch einmal den Verein? Die Zukunft von Robert Lewandowski scheint offener als je zuvor zu sein. Der Top-Stürmer des FC Bayern München besitzt beim Rekordmeister nur noch einen Vertrag bis 2023, die Bayern-Bosse wünschen sich eine Verlängerung - doch am Ende liegt die Entscheidung beim zweimaligen FIFA-Weltfußballer. Dessen Berater Pini Zahavi soll laut spanischen Medienberichten schon länger mit Barcelona in Kontakt stehen und sich sogar bereits mit Sportdirektor Mateu Alemany getroffen haben. Im Rahmen des Liga-Heimspiels der Katalanen gegen den RCD Mallorca (2:1) hat Alemany nun Stellung bezogen - und Kontakt zum Lewandowski-Berater deutlich dementiert.

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Alemany sagte beim spanischen Pay-TV-Anbieter Movistar: "Es gab kein Treffen mit Lewandowskis Agenten." Vielsagend ergänzte der Barcelona-Chef: "Ich spreche außerdem nicht gerne über den Verhandlungsprozess. Es ist etwas Privates." Zudem möge Alemany es nicht, "über Spieler zu diskutieren, die bei anderen Klubs unter Vertrag stehen".

Doch wie lange steht Lewandowski noch bei den Bayern unter Vertrag? Am Donnerstag sei bei einem "Geheimtreffen" zwischen Zahavi sowie den Bayern-Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic in einem Münchner Hotel laut Bild und Sport1 über die Lewandowski-Zukunft gesprochen worden. Die Bayern wollen mit dem 33-Jährigen verlängern. Laut Zahavi, so heißt es, müssten dafür jedoch das Gesamtpaket aus Laufzeit und Gehalt stimmen. Ein vorzeitiger Abschied, zu dem Lewandowski nach Informationen der Bild tendiert, ist mit den Bayern-Bossen aber wohl nicht zu vereinbaren. Laut Sport1 müssten die Bayern für einen Verkauf nicht nur einen Ersatz parat haben, sondern auch eine hohe Ablösesumme kassieren. Nach Angaben des französischen Radiosenders RMC wollte Zahavi bei den Gesprächen in München "um die Freigabe" für seinen Klienten bitten.

Ein Wechsel des Stürmers wäre für die Bayern ein herber Verlust. Lewandowski war 2014 von Bundesliga-Rivalen Borussia Dortmund nach München gewechselt und hat seither in 373 Partien satte 343 Tore erzielt. Mit dem FCB holte er zudem zahlreiche Titel, unter anderem acht deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokal-Siege und einmal die Champions League. Insgesamt wurde er zudem bereits sechsmal Bundesliga-Torschützenkönig und in den Jahren 2020 und 2021 zum FIFA-Weltfußballer des Jahres gekürt.

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