09. Juli 2020 / 15:51 Uhr

Nach Bundesliga-Abstieg: Fortuna Düsseldorf verzichtet vorerst auf Saisonziel

Nach Bundesliga-Abstieg: Fortuna Düsseldorf verzichtet vorerst auf Saisonziel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Uwe Klein ist Sportvorstand bei Fortuna Düsseldorf.
Uwe Klein ist Sportvorstand bei Fortuna Düsseldorf. © imago images/Contrast
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Der feststehende Abstieg aus der Bundesliga sorgt bei Fortuna Düsseldorf für einen großen Umbruch. 16 Verträge sind ausgelaufen. Deshalb verzichten die Rheinländer vorerst auf die Ausrufung eines Saisonziels.

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Fortuna Düsseldorf will nach dem Abstieg aus der Bundesliga vorerst kein Ziel für die kommende Spielzeit benennen. "Es ist schwierig, zum jetzigen Zeitpunkt ein Saisonziel festzulegen. 16 Verträge sind ausgelaufen. Wenn das Transferfenster schließt und der Kader sein Gesicht hat, werden wir ein Saisonziel festlegen", sagte Sportvorstand Uwe Klein dem vereinseigenen TV.

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Die Kaderplanung gestalte sich in Corona-Zeiten schwieriger als in den vergangenen Jahren. "Der aktuelle Transfersommer ist gleichzusetzen mit einem Blick in die Glaskugel", klagte Klein. Angesichts der bis Anfang Oktober verlängerte Frist für Neuzugänge sei Geduld gefragt: "In den letzten Jahren haben wir viele kluge Entscheidungen am Ende der Transferperiode getroffen. Ich erinnere da an die Transfers von Rouwen Hennings, Kaan Ayhan oder Benito Raman. Das sind alles Spieler, die erst am letzten Transfertag zu uns kamen. Das ist natürlich nicht mein Ziel, ich würde auch gerne etwas ruhiger schlafen, aber Geduld ist wichtig."

Sané, Meunier & Co.: Die Sommer-Zugänge der Bundesliga-Klubs 2020

Das Transfer-Fenster hat in diesem Sommer für einen Tag am 1. Juli und dann wieder ab dem 15. Juli geöffnet. Mit Leroy Sané (zum FC Bayern) und Thomas Meunier (zu Borussia Dortmund) sind schon einige namhafte Transfers über die Bühne gegangen. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt alle Sommer-Zugänge der Bundesligisten im Überblick. Zur Galerie
Das Transfer-Fenster hat in diesem Sommer für einen Tag am 1. Juli und dann wieder ab dem 15. Juli geöffnet. Mit Leroy Sané (zum FC Bayern) und Thomas Meunier (zu Borussia Dortmund) sind schon einige namhafte Transfers über die Bühne gegangen. Der SPORTBUZZER zeigt alle Sommer-Zugänge der Bundesligisten im Überblick. ©

In der 2. Liga komme es nach Einschätzung von Klein vor allem "auf Mentalität und Charakterstärke an": Es ist eine harte, aber auch interessante Liga mit zahlreichen Traditionsvereinen wie dem Hamburger SV, Hannover 96, dem VfL Bochum oder dem FC St. Pauli. Das sind Namen, die auch die Stadien füllen können, wenn das wieder möglich wird.“