24. Oktober 2021 / 16:36 Uhr

Nach Chancenwucher: Werderaner Erfolgsserie reißt in Lübben

Nach Chancenwucher: Werderaner Erfolgsserie reißt in Lübben

Rainer Goldbach
Märkische Allgemeine Zeitung
Patrick Richter (am Ball) brachte seinen WFC früh in Führung, zu einem Punktgewinn in Lübben reichte dies jedoch nicht.
Patrick Richter (am Ball) brachte seinen WFC früh in Führung, zu einem Punktgewinn in Lübben reichte dies jedoch nicht. © Benjamin Feller/Archivbild
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Brandenburgliga: Der Werderaner FC kann trotz zahlreicher Möglichkeiten keine Punkte in Lübben mitnehmen und unterliegt nach zuletzt vier Siegen in Folge.

Grün-Weiß Lübben - Werderaner FC 3:1 (3:1). Tore: 0:1 Patrick Richter (2.), 1:1 Wesllen Savaris Lopes (3.), 2:1 Benjamin Borchert (5.), 3:1 Romano Lindner (22.). Zuschauer: 68.

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Nach zwölf Punkten und vier Siegen ohne Gegentor fuhren die Blütenstädter selbstbewusst in den Spreewald, um in der Sportstätte Völkerfreundschaft die Serie gegen den Tabellenzwölften fortzusetzen. Schon in der zweiten Minute gelang ein Einstand nach Maß für die Gäste. Einen Eckball von Tim Steuk verwertete Patrick Richter mit seinem 14. Saisontor per Kopf zum 1:0 für das Nitzsche-Team. Direkt nach dem Anstoß fiel jedoch der Ausgleich. Nach einem Freistoß traf Savaris Lopes zum 1:1. Weitere drei Zeigerumdrehungen später fiel die Führung für die Grün-Weißen nach einem Konter. Benjamin Borchert ließ Marc-Philipp Zuch keine Chance. Einen weiteren Konter nutzten die flinken Gastgeber zum 3:1 durch Romano Lindner, der seine Torjägerqualitäten, es war sein neunter Saisontreffer, wieder einmal unter Beweis stellte (22.). Werder bestimmte die Partie und suchte gegen sehr tief stehende Gastgeber erfolglos nach Lücken in der Defensive. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hätte Borchert, der frei das Tor verfehlte, alles klar machen können.

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Das Nitzsche-Team kam entschlossen aus der Kabine und kurz nach Wiederbeginn zur ersten Chance. Mike Weißfuß kam im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Martin Hagemeister erkannte jedoch kein Foul und ließ weiterspielen. Danach erspielten sich die Werderaner zahlreiche weitere Chancen. In der 60. Minute scheiterte Marc-Anthony Weisse mit einem Kopfball an Rene Margraff im Gehäuse der Gastgeber. Kurz darauf setzte Maximilian Teichmann seinen Kopfball knapp neben das Tor. Weitere zwei Minuten später bekam Richter das Spielgerät nicht über die Linie und in der 72. Minute traf Weisse nur das Aluminium. Da Lindner kurz vor Spielende die Möglichkeit zum 4:1 nicht nutzen konnte, blieb es bei der ersten Niederlage der Werderaner seit dem 28. August.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gegen einen sehr tief stehenden Gegner, der mit seinen Kontern stets gefährlich blieb, alles versucht. Wir waren die klar bessere, aber nicht glücklichere Mannschaft,“ so Martin Nitzsche, der dem Gegner zum taktisch klugen Auftreten gratulierte.

Werderaner FC: Zuch – Lietz, Teichmann, Morack, Muschter – Albrecht, Steuk, Weisse (76. Kaerger), Weißfuß – Dethloff (82. Nawrot), Richter.