13. Januar 2022 / 09:37 Uhr

Nach Coronafällen: IceFighters Leipzig wollen am Dienstag zurück in den Spielbetrieb

Nach Coronafällen: IceFighters Leipzig wollen am Dienstag zurück in den Spielbetrieb

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Motivationskreis vor dem Spiel
Die IceFighters Leipzig wollen endlich wieder aufs Eis. © Archiv/Christian Modla
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Die IceFighters aus Leipzig wollen endlich wieder aufs Eis. Das kommende Wochenende ist noch zu früh für das Team von Sven Gerike. Gegen Hamm soll es aber wieder losgehen - mit Zuschauern.

Leipzig. Die von Coronafällen, Verletzungen und Strafen gebeutelten Exa IceFighters Leipzig müssen zwei weitere Punktspiele an diesem Freitag und Sonntag pausieren, weil sie noch keine spielfähige Mannschaft zusammen haben. Dies bestätigte Trainer Sven Gerike auf SPORTBUZZER-Nachfrage. Neues Ziel: Die Leipziger Eishockey-Cracks wollen am Dienstag (20 Uhr) im Nachholspiel daheim gegen den Tabellenletzten Hammer Eisbären nach fast dreiwöchiger Pause wieder in den Oberliga-Spielbetrieb einsteigen.

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„Dann haben wir hoffentlich wieder 11 bis 13 Spieler zur Verfügung. Das ist zwar immer noch nicht viel. Aber es soll und muss endlich wieder losgehen“, so Gerike. Voraussetzung dafür ist, dass die von Corona genesenen Profis keine gesundheitlichen Nachwirkungen mehr zeigen. "Die Spieler durchlaufen gerade ein ,return-to-sports'-Konzept. Erst wenn dieses erfolgreich abgeschlossen ist, dürfen sie wieder Wettkämpfe bestreiten. Alle wollen zwar wieder Eishockey sehen. Aber es ist niemandem geholfen, wenn ein Spieler vom Eis getragen werden muss", so der Coach.

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Die Dienstag-Partie gegen Hamm soll also das erste Pflichtspiel 2022 für die Kufencracks werden. Dann sind erstmals nach dem fast zwei Monate langen Sachsen-Lockdown 25 Prozent der Zuschauer-Kapaziät zugelassen - das entspricht im Kohlrabizirkus 625 Besucher. „Die erst angedachten 250 Zuschauer wären für uns eine mittelschwere Katastrophe gewesen", so der Kommentar von Sven Gerike: "Dann hätten wir den Schwarzen Peter gehabt, wer außen vor bleibt. Daher sind wir froh, dass wieder Stimmung aufkommt und wir die VIP’s und Dauerkartenbesitzer dabei haben, die in Vorleistung gegangen sind. Ein paar Tickets können darüber hinaus in den freien Verkauf gehen.“


Nach dem Spiel gegen Hamm werden sich die Eiskämpfer noch weitere sechs Partien in Rückstand befinden. "Wir müssen uns darauf einstellen, bis Saisonende drei Spiele pro Woche zu bestreiten", so der Coach.