15. Mai 2022 / 21:44 Uhr

Nach dem Phantomtor kommt der TSV Hagenburg zurück

Nach dem Phantomtor kommt der TSV Hagenburg zurück

Gerrit Nolte
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Symbolbild Symbolfoto Linienrichter
Symbolbild © Sportbuzzer
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Der TSV Hagenburg hat sein Auswärtsspiel beim SV Ihme-Roloven gewonnen. Für Gesprächsstoff sorgte daber eine ganz frühe Szene.

SV Ihme Roloven – TSV Hagenburg 1:2. Der TSV Hagenburg hat weiterhin die Chance auf den Sprung in die Fußball-Landesliga: In der Bezirksliga-Aufstiegsrunde feierte die Mannschaft von Felix Dyck und Thomas Siemann einen 2:1-Erfolg beim punktlosen Schlusslicht SV Ihme-Roloven. Die Partie begann kurios und schlecht für die Hagenburger. „Ich würde es mal als Phantomtor bezeichnen“, sagte Dyck über die Szene in der 3. Minute.

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Nach einer Flanke köpfte Timo Scheibner auf das Tor und TSV-Keeper Marc Engelmann kratzt den Ball aus dem Winkel. „Ich bin der festen Überzeugung, dass der Ball nicht hinter der Linie war. Und auch der Linienrichter hat nichts angezeigt“, berichtete Dyck. Doch Schiedsrichter Till Schierbaum vom SV Friesen Lembruch entschied auf Tor für die Gastgeber. „Er stand nicht gut. Wenn es einer sehen muss, dann der Linienrichter“, ärgerte sich Dyck, der sich darüber auch lautstark beschwerte.

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Nützte aber nichts. Fortan lief Hagenburg bei 80 Prozent Ballbesitz einem Rückstand hinterher. „Wir waren aber nicht zwingend genug und der Gegner hat mit Mann und Maus verteidigt“, so Dyck. Pech zudem in der 21. Minute, als Dimitrij Salakin verletzt runtermusste. „In der Pause waren wir uns sicher, dass wir das Spiel noch drehen werden“, sagte der TSV-Coach. Und so kam es auch. Mit großer Moral und vollem Einsatz kamen die Gäste aus der Kabine und belohnten sich schnell. Schon in der 47. Minute gelang dem für Salakin eingewechselten Ülkem Kilic volley ins Eck der Ausgleich. Für den Sieg sorgte schließlich Finn Schulz per Kopf (67.).

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„Das war am Ende auch absolut verdient, wenn auch knapp. Wir haben immer an uns geglaubt – und so ist es auch gekommen“, freute sich Dyck. „Es war schwer gegen einen angeschlagenen Gegner, der bisher keinen Punkt geholt hat. Deshalb sind wir umso stolzer auf die Jungs. Insgesamt reißen all eine super Serie ab und keiner will nur um die goldene Ananas spielen.“

TSV: Engelmann, Schulz, Täger (64. Mun), Bruns, Salakin (21. Kilic), Fieberg, Gallus, Böttcher, Trepte, Elsner (78. Kretsch-mann), Aust.