26. Mai 2019 / 07:23 Uhr

Nach der 0:3-Niederlage im Finale: So lief die Pokalnacht von RB Leipzig

Nach der 0:3-Niederlage im Finale: So lief die Pokalnacht von RB Leipzig

Jan Jüttner
Nach dem DFB-Pokalfinale feierte das Team von RB Leipzig mit Freunden und Partner im Berliner Club Bricks. Auf dem Bild Kevin Kampl.
Die Enttäuschung ist RB Leipzigs Kevin Kampl nach der 0:3-Niederlage anzusehen. Dennoch feierte das Team von RB Leipzig zusammen mit Fans und Sponsoren eine insgesamt starke Saison. © Dirk Knofe - Picturework.eu
Anzeige

Auch wenn die Enttäuschung groß war: Bei Bankett und Party von RB Leipzig nach dem DFB-Pokalfinale gegen Bayern München überwog am Ende doch der Stolz auf eine starke Saison. Der SPORTBUZZER war im "Bricks" in der Hauptstadt vor Ort. 

Anzeige
Anzeige

Berlin. Der rote Teppich war vor dem Berliner „Bricks-Club“ ausgelegt für die Leipziger, die bei der 0:3-Niederlage im DFB-Pokalfinale gegen die Bayern keineswegs enttäuschten. Trotz der bitteren Pleite im ersten großen Finale hatten sich Spieler und Klub-Verantwortliche am späten Abend in „Schale geschmissen“, um den Pokalabend gebührend ausklingen zu lassen.

JETZT Durchklicken: Die Bilder vom Roten Teppich vor dem "Bricks"!

Die Bilder vom Roten Teppich vor dem Berliner Klub Bricks Zur Galerie
Die Bilder vom Roten Teppich vor dem Berliner Klub "Bricks" ©
Anzeige

„Es gibt nach so einer Niederlage schönere Momente, aber das gehört dazu zu so einem Finale. Es war vom Spielverlauf her bitter für uns“, erklärte Außenverteidiger Lukas Klostermann und ergänzte: „Ich weiß nicht, ob es die Erfahrung der Bayern war, aber sie waren in den entscheidenen Momenten mehr da als wir.“ Doch der Nationalspieler zog trotz des bitteren Endes einen positiven Schlussstrich unter die komplette Spielzeit: „Trotz allem haben wir eine gute Saison gespielt und uns für die Champions League qualifiziert.“

Am Ende kann RB auch stolz auf die starke Pokal-Saison sein, auch wenn es am Ende nicht für den Titel gereicht hat. Ein Trostpflaster: Durch den dritten Rang in der Liga warten in der kommenden Saison die großen europäischen Klubs auf die Messestädter.

DURCHKLICKEN: Die Stimmen zum Spiel

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern München): Am Ende des Tages müssen wir Titel holen, das wird von uns allen erwartet. Der Trainer spielt dabei eine zentrale Rolle ... Wir haben nie gesagt, wir stellen irgendwas infrage. Deutscher Meister, Pokalsieger, besser kann es nicht laufen. Die Mannschaft hat das heute großartig gemacht, wir haben Weltklasse-Tore erzielt, wir hatten mit Neuer einen Giganten heute im Tor, besser kann man nicht spielen. Zur Galerie
Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern München): "Am Ende des Tages müssen wir Titel holen, das wird von uns allen erwartet. Der Trainer spielt dabei eine zentrale Rolle ... Wir haben nie gesagt, wir stellen irgendwas infrage. Deutscher Meister, Pokalsieger, besser kann es nicht laufen. Die Mannschaft hat das heute großartig gemacht, wir haben Weltklasse-Tore erzielt, wir hatten mit Neuer einen Giganten heute im Tor, besser kann man nicht spielen." ©

Ähnlich wie Klostermann sah es auch Teamkollege Marcel Halstenberg. „Der Frust ist jetzt auf jeden Fall da. Wir hatten eine gute Anfangsphase, aber da haben wir verpasst, das Tor zu machen. Dann haben wir versucht den Anschluss zu machen und haben dann noch das dritte Tor kassiert“, analysierte der Abwehrmann auf dem roten Teppich. Der National-Verteidiger will nun aber wieder nach vorne schauen: „Das muss man nun erstmal verkraften. Aber wir haben trotzdem eine gute Saison gespielt.“

Mehr zu RB Leipzig - FC Bayern München (0:3)

Unter den Gästen im „Bricks-Club“ waren neben der Mannschaft auch das Trainerteam um Ralf Rangnick und Sponsoren. Auch ehemalige Spieler wie Tim Sebastian oder Ex-Trainer Alexander Zorniger waren mit dabei.

DHfK-Manager Karsten Günther war bei der „Pokalnacht“ von RB ebenfalls anwesend und hatte den „Roten Bullen“ zuvor beim Finale kräftig die Daumen gedrückt. Am Ende half es nichts - der Rekordmeister bezwang die Leipziger deutlich. Besonders die starke Leistung von Bayern-Keeper Manuel Neuer brachte den ehemaligen Handball-Profi ins Schwärmen: „Wenn Neuer das erste Ding so hält, kannst du nicht viel machen. Den Ball hat er ja gehalten wie ein Handball-Torwart. Grandios!“ Der deutsche Nationaltorwart hatte in der Anfangsphase der Partie eine spektakuläre Parade gegen RB-Stürmer Youssuf Poulsen gezeigt und eine mögliche Führung der „Roten Bullen“ verhindert.

ANZEIGE: 50% auf dein Winter-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt