22. Juli 2019 / 14:45 Uhr

Nach der Fusion: So läuft die Vorbereitung beim FSV Vorhop/Schönewörde

Nach der Fusion: So läuft die Vorbereitung beim FSV Vorhop/Schönewörde

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
FSV Vorhop/Schönewörde v.l. Thomas Bulach, Pierre Peesel, Hauke Köllmann, Dominik Quade, Sandro-Michele Kaprolat-Dominguez
Start in neuem Look: So geht der FSV Vorhop/Schönewörde (v.l. Thomas Bulach, Pierre Peesel, Hauke Köllmann, Dominik Quade, Sandro-Michele Kaprolat-Dominguez) künftig an den Start, einen Trikotsatz mit umgekehrter Farbgebung kommt ebenfalls zum EInsatz.
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Dass der VfL Vorhop und der TSV Schönewörde gemeinsame Sache machen wollen, stand schon etwas länger fest. Nun gab es den ersten offiziellen Auftritt nach der Fusion – mit Erfolg: Im ersten Testspiel feierte der neue Verein einen 18:0-Erfolg gegen FT Braunschweig V. Ein komisches Gefühl für Vorhop und Schönewörde, nicht mehr eigenständig zu sein?

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„Nein“, sagen Nicolas Müller und Kevin Büttner unisono. Müller war Schönewördes Kapitän, Büttner trug für Vorhop die Binde – und beide sind sich einig: Die Fusion war eine feine Sache. „Beim letzten TSV-Spiel war es schon komisch, aber jetzt überwiegen Vorfreude und Euphorie“, erklärt Müller. „Es fühlt sich an, als würden wir schon ein halbes Jahr zusammenspielen. Menschlich passt es eben.“ Zudem hatte es ein zweitägiges Trainingslager in Hohne gegeben, „da haben wir ein bisschen Fitness und Teambuilding gemacht, der Fokus lag aber auf dem Spielerischen.“

Ungewohnter Konkurrenzkampf

Aus gutem Grund: Mit Arne Hoffart ist ein neuer Coach an Bord, der nun eine Mannschaft formen muss, die dann in der 1. Kreisklasse 1 antreten wird – und das fängt bei null an. „Wir haben 17, 18 super Kicker“, so Müller. „Da muss jeder richtig was tun.“ Büttner fügt an: „Ich kannte es gar nicht, dass wirklich jeder um seine Position kämpfen muss. Wer das nicht tut, spielt nicht.“ Das sei aber kein Problem – stattdessen funktioniert der Konkurrenzkampf. Büttner: „Man merkt: Alle haben Bock. Es ist richtig Tempo drin!“

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Das war auch gegen die Fünfte von FT Braunschweig zu sehen: Obwohl in der Pause fast komplett durchgewechselt wurde, verteilten sich die satten 18 Tore gleichmäßig mit je neun Treffern auf jede Hälfte. „Einen Leistungsabfall gab es also nicht. Wir haben aber auch noch einiges ausprobiert“, sagt Müller. Die schwierigen Tests warten aber noch: Am Montag geht es bei der Vorhoper Sportwoche gegen Kreisliga-Aufsteiger VfL Wittingen/Su., am Dienstag (18.30 Uhr) wartet ebenfalls in Vorhop Liga-Konkurrent HSV Hankensbüttel (in der vergangenen Saison Dritter) – und am Sonntag kommt neben dem TV Emmen (16 Uhr) mit dem SV Rühen (14 Uhr) ein Kreisliga-Topteam. Ein ordentliches Programm also, „dann wissen wir auch, wo wir stehen“, so Büttner.

Heimspiele in beiden Orten

Für die Saison ist es der Plan, dass sich Vorhop und Schönewörde die Heimspiele teilen: In der Hinrunde soll auf dem VfL-Gelände gespielt werden, für die Rückserie dient der TSV-Sportplatz als Austragungsort. Einen neuen Look gab’s übrigens auch: Gegen Braunschweig war erstmals der neue Dress zu bewundern, der FSV trug ein rotes Trikot mit jeweils blauen Hosen und stutzen. „Obenrum hat die Farbe gepasst, unten nicht so sehr“, scherzt der Vorhoper (Vereinsfarben: rot-weiß) Büttner. „Aber den ganzen Trikotsatz gibt es auch umgekehrt. Wir werden den Fans im Laufe der Vorbereitung bestimmt beide Varianten präsentieren.“

Übrigens: Wer die Kapitänsbinde tragen wird, steht noch nicht fest. „Das wird in der Mannschaft entschieden, der Trainer möchte von sich aus niemanden bestimmen“, sagt Büttner. Zwei gute Kandidaten hat der FSV mit ihm und Müller jedenfalls im Kader...

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