19. Mai 2020 / 18:33 Uhr

Nach Einspruch: CAS verhandelt Europapokal-Sperre von Manchester City im Juni

Nach Einspruch: CAS verhandelt Europapokal-Sperre von Manchester City im Juni

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Manchester City droht ein zweijähriger Ausschluss vom Europapokal.
Manchester City droht ein zweijähriger Ausschluss vom Europapokal. © 2020 Getty Images
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Wird Manchester City tatsächlich wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay aus dem Europapokal ausgeschlossen? Im Juni verhandelt der Sportgerichtshof CAS über den Einspruch des englischen Klubs.

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Der Einspruch des englischen Meisters Manchester City gegen die zweijährige Europapokal-Sperre wird vom 8. bis 10. Juni beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne verhandelt. Das geht aus der Liste der angesetzten Anhörungen hervor. Der Klub des ehemaligen Bayern-Trainers Pep Guardiola hatte im Februar Widerspruch gegen die Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eingelegt.

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Ende März hieß es noch, die Coronavirus-Krise könnte Man City vor der drohenden Sperre in der Champions League "retten" - zumindest vorerst. Das berichtete Diario AS aus Spanien. Demnach wäre der von der UEFA festgesetzte Ausschluss ausgesetzt worden, wenn der Sportgerichtshof CAS vor einem fixen Datum Ende August keine Möglichkeit gehabt hätte, über den Einspruch der Engländer zu entscheiden - doch dies ist durch die Festsetzung des Verhandlungstermins für Juni nun vom Tisch.

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Das unabhängige Finanzkontrollgremium der UEFA hatte City - neben der Sperre - auch mit einer Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro belegt. Dem Verein war vorgeworfen worden, Sponsoren-Einkünfte weit über Gebühr bewertet und damit bewusst getäuscht zu haben. City-Geschäftsführer Ferran Soriano hatte jegliche Verstöße gegen das Financial Fairplay bestritten. "Das Wichtigste, das ich heute sagen muss: die Anschuldigungen entsprechen nicht der Wahrheit. Sie sind einfach nicht wahr", erklärte der 52-Jährige im Februar.