10. April 2019 / 15:59 Uhr

Nach Fair-Play-Aktion: Mannschaft von Empor Schenkenberg sorgt für Novum

Nach Fair-Play-Aktion: Mannschaft von Empor Schenkenberg sorgt für Novum

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Mannschaft des SV Empor Schenkenberg wurde von den SPORTBUZZER-Usern zum Held der Woche gewählt.
Die Mannschaft des SV Empor Schenkenberg wurde von den SPORTBUZZER-Usern zum "Held der Woche" gewählt. © Marcus Alert
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Held der Woche: Die Mannschaft aus der Kreisoberliga Havelland wurde nach der Partie zunächst mit einer Kiste Bier belohnt, nun folgt der Titel "Held der Woche".

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Nicht nur Empor Schenkenberg-Trainer Ike Wittke erlebte am Sonntag beim 3:2-Sieg in Ruhlsdorf eine Premiere. Wie die SPORTBUZZER-User entschieden haben, ist das komplette Team des SV Empor Schenkenberg dank einer Fair-Play-Aktion zum "Helden der Woche" gewählt worden und sorgt somit für ein Novum.

In Bildern: Die Platzierungen von Brandenburgs Wahl zum "Held der Woche" (KW 15)

Norbert Welzel (SV Frankonia Wernsdorf) Zur Galerie
Norbert Welzel (SV Frankonia Wernsdorf) ©
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Dabei hatte Wittke die für die Wahl entscheidende Szene gar nicht mitbekommen. "Ich war selber verdattert", muss der Trainer über das Geschehene in der 69. Minute schmunzeln. Drei Minuten zuvor stand er in der bis dahin "normalen Kreisoberliga-Partie", in der seine Mannschaft nach einer starken ersten Halbzeit mit 2:1 in Front lag, noch selber auf dem Platz und wechselte sich dann für Erik Preissler aus. Der Angreifer stand nur wenige Momente später im Mittelpunkt des Geschehens. Nachdem Schenkenbergs Martin Rebesky zu Boden ging, wollte Ruhlsdorf-Schlussmann Toni Ölke den Ball als fairer Sportsmann ins Aus spielen. Preissler bekam von der Verletzung jedoch nichts mit, schaltete sich dazwischen und brachte den Ball im gegnerischen Tor unter.

Empor Schenkenberg gewinnt trotz Ruhlsdorfer Schlussoffensive

Die Ruhlsdorfer protestierten im Anschluss an den Treffer und auch die Schenkenberger wollten den Treffer so nicht stehen lassen, wie Mittelfeldspieler Daniel Meyer berichtet: "Wir haben dann recht schnell gemeinsam entschieden, den Ruhlsdorfer Spieler nach dem Anstoß durchlaufen zu lassen und für ausgleichende Gerechtigkeit zu sorgen. So wollten wir nicht gewinnen." Eine Entscheidung, die auch Trainer Wittke begrüßte: "Ich musste von außen nichts dazu sagen, auch ich hätte so entschieden."

Direkt nach dem Anstoß konnte Jan Friedrich für den SVR somit ungehindert von der gegnerischen Abwehr wieder auf 2:3 verkürzen. Nicht nur Hausherren-Kapitän Ölke freute sich über die "coole Aktion". Auch die Ruhlsdorfer Fans bedankten sich mit einer Kiste Bier für die Fair-Play-Geste. Diese dürfte neben den drei Punkten, die die Schenkenberger trotz einer Schlussoffensive des Abstiegskandidaten über die Zeit bringen konnten, für ausgelassene Stimmung in der Gäste-Kabine gesorgt haben.

In Bildern: Brandenburgs „Helden der Woche“ in der Saison 2018/19.

Wilhelm Weigt ist Brandenburgs Held der Woche. Zur Galerie
Wilhelm Weigt ist Brandenburgs Held der Woche. ©

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