12. September 2019 / 15:47 Uhr

Nach Fehlstart: Eintracht Glindow will spaßbetont zurück zu alter Stabilität

Nach Fehlstart: Eintracht Glindow will spaßbetont zurück zu alter Stabilität

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Gregor Lohse (M.) wartet mit seinem FSV Eintracht Glindow noch auf den ersten Sieg der laufenden Landesklasse-West-Saison.
Gregor Lohse (M.) wartet mit seinem FSV Eintracht Glindow noch auf den ersten Sieg der laufenden Landesklasse-West-Saison. © Benjamin Feller
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Landesklasse West: Die FSV-Mannschaft um Kapitän Gregor Lohse trifft am vierten Spieltag auf Union Neuruppin.

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Die Ursache für den verpatzten Saisonstart der Landesklasse-West-Fußballer des FSV Eintracht Glindow liegt auf der Hand: Mit zwölf Gegentoren nach nur drei absolvierten Partien stellt die Mannschaft von Trainer Edgar Hecht aktuell die schlechteste Defensive der Liga und rangiert mit einem Zähler auf Tabellenplatz 13. Am Samstag um 15 Uhr empfangen die Eintracht-Kicker das noch punktlose Schlusslicht Union Neuruppin zum Duell der Fehlstarter.

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„Mit Blick auf unsere kassierten Gegentreffer gehen wir am Wochenende sicherlich nicht als Favorit in die Partie“, sagt FSV-Kapitän Gregor Lohse vor dem Duell mit der Mannschaft aus der Fontanestadt. „Beide Teams werden darauf bedacht sein, erst einmal sicher zu stehen und Fehler zu vermeiden. Für uns ist es wichtig, hinten wieder stabiler zu stehen“, erklärt der 33-Jährige, der inzwischen in der siebten Saison bei den Glindowern spielt und den Weg von der Kreisliga in die Landesklasse mitging. „Ich habe die Truppe schon lieb gewonnen und weiß, was ich am Verein habe“, sagt der Geschäftsstellenleiter einer Versicherung, der mit seiner Familie in Falkensee wohnt und in der Vergangenheit auch das Trikot des SV Dallgow 47 und des FC Spandau 06 trug.

„Job, die Familie mit drei Kindern und den Fußball unter einen Hut zu bekommen, erfordert schon ein gutes Zeitmanagement. Aber ich habe noch Bock und möchte schon noch ein paar Jahre spielen“, so Lohse, der im Sommer auch Angebote anderer Vereine vorliegen hatte. Im Team von Edgar Hecht, das in der vergangenen Spielzeit als Aufsteiger die Vizemeisterschaft feierte und mit 32 Gegentreffern die beste Abwehr der Liga stellte, gehört der Innenverteidiger zu den absoluten Leistungsträgern und Führungsspielern.

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„Gerade wir älteren Akteure müssen jetzt vorangehen“, sagt er und ergänzt: „Viele junge Spieler kennen das Gefühl des Verlierens aus den vergangenen Jahren gar nicht richtig und lassen sich aktuell nach einem Gegentor schnell verunsichern.“ Umso wichtiger sei es, den Spaßfaktor hochzuhalten und die Köpfe nicht hängen zu lassen. „Der Trainer versucht bei den Einheiten auch immer wieder lockere Elemente mit einzubauen. Insgesamt sind wir optimistisch, dass wir bald wieder Erfolgserlebnisse feiern können“, ist sich Lohse sicher.

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