10. Juni 2021 / 15:38 Uhr

Nach Fußballrandale in Dresden: 90 tatverdächtige Dynamo-Fans ermittelt

Nach Fußballrandale in Dresden: 90 tatverdächtige Dynamo-Fans ermittelt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Außerhalb des Rudolf-Harbig-Stadion: Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Anhängern des künftigen Zweitligisten.
Außerhalb des Rudolf-Harbig-Stadion: Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Anhängern des künftigen Zweitligisten. © Sebastian Kahnert/dpa
Anzeige

Körperverletzungen, Widerstand und Sachbeschädigung: Ausschreitungen von schwarz-gelben Fans haben den Wiederaufstieg der SG Dynamo Dresden nach dem 4:0-Erfolg gegen Türkgücü München überschattet. Nun ermittelte die Polizei Tatverdächtige und regte 58 bundesweite Stadionverbote an.

Anzeige

Dresden. Im Zusammenhang mit der Fußball-Randale nach dem Drittliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden und Türkgücü München im Mai hat die Polizei 90 Tatverdächtige ermittelt. Ihnen würden unter anderem 42 Körperverletzungen, 17 Beleidigungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen, teilte die Polizei am Donnerstag in Dresden mit. Die Tatverdächtigen seien 16 bis 69 Jahre alt. Unter ihnen seien auch zwei Frauen.

Anzeige

Der SG Dynamo Dresden war durch ein 4:0 gegen die Münchner der Wiederaufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga gelungen. Schon während der Partie eskalierte die Situation um das Dresdner Stadion. Aus einer Menge von mehreren tausend Fans heraus hatten vermummte Hooligans vor dem Stadion begonnen, die Polizei mit Pyrotechnik, Steinen und Flaschen zu bewerfen. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Tränengas und einen Räumpanzer ein und nahm vereinzelt Randalierer fest. Im Zusammenhang mit den vorliegenden Ermittlungsergebnissen hat die Polizei 58 bundesweite Stadionverbote bei der SG Dynamo Dresden angeregt.

Tipp: Die komplette SPORTBUZZER-Berichterstattung zur EM 2021 findest Du auch in der superschnellen EM-App von Toralarm. Und folge gerne @sportbuzzer auf Instagram!