16. November 2019 / 19:28 Uhr

Nach gutem Spiel: Eintracht Miersdorf/Zeuthen scheidet im Landespokal aus

Nach gutem Spiel: Eintracht Miersdorf/Zeuthen scheidet im Landespokal aus

Udo Pütsch
Märkische Allgemeine Zeitung
Jan Wolter (r.) lieferte mit seinen Teamkollegen gegen Fürstenwalde eine couragierte Vorstellung ab.
Jan Wolter (r.) lieferte mit seinen Teamkollegen gegen Fürstenwalde eine couragierte Vorstellung ab. © Oliver Schwandt/Archivbild
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AOK-Landespokal: Der Brandenburgligist unterliegt dem Regionalligisten FSV Union Fürstenwalde nach zwischenzeitlicher 1:0-Führung.

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Das Landespokal-Abenteuer ist für die Eintracht nach der 1:4 (1:1)-Niederlage gegen den ambitionierten Regionalligisten aus Fürstenwalde beendet. Dennoch muss man den Gastgebern bescheinigen, dass sie sich vor 312 zahlenden Zuschauern mit einer beachtlichen Leistung und erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb verabschiedet haben. Eintracht-Coach Felix Bigalke sah dies ebenso: „Auf die heute gezeigte Leistung können wir wirklich stolz sein.

Der Matchplan wurde insbesondere in der ersten Hälfte hervorragend umgesetzt und wir sind aus einer sehr umsichtig agierenden Abwehr heraus nicht unverdient in Führung gegangen. Natürlich kann man gegen solch einen Gegner nicht alles verteidigen, aber der Ausgleich mit dem Halbzeitpfiff war dann doch sehr unglücklich. Wir haben das auch im zweiten Durchgang sehr ordentlich gespielt.“

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Die Gäste hatten von Beginn an erwartungsgemäß mehr Spielanteile und bestimmten die Partie, doch Eintrachts Defensive agierte sehr konzentriert und umsichtig und ließ dabei sehr wenig für die Union-Elf zu. Mit dem ersten gefährlichen Vorstoß gelang den Hausherren dann sogar die Führung. Einen Einwurf von Nils Reichardt auf den kurzen Pfosten verlängerte Jonas Greib und Sebastian Hieger verwertete die Vorlage zum 1:0 (12.). Die Unioner waren danach zwar auch weiterhin tonangebend, doch fanden sie gegen die kompakte Abwehr der Hausherren keine geeigneten Mittel.

So sah sich FSV-Trainer Matthias Maucksch bereits nach einer guten halben Stunde genötigt, mit Nils Stettin weiteres Offensivpotenzial einzuwechseln. Der Druck der Gäste nahm auch etwas zu, aber zwingende Chancen blieben Mangelware. Mit der letzten Ballberührung in der Nachspielzeit der ersten Hälfte rechtfertigte Stettin dann seine Hereinnahme, als er nach einem Eckball den Ausgleich erzielte.

Auch nach dem Pausentee änderte sich zunächst wenig am Spielgeschehen. Es dauerte bis zur 57. Minute, ehe die Gäste die erste nennenswerte Gelegenheit hatten. Eine Flanke von Paul Maurer setzte Nils Stettin per Kopf knapp über den Kasten. Zwischen der 60. und 62. Minute sorgte Paul Maurer dann aber per Doppelschlag für die Vorentscheidung, als er zunächst einen Freistoß unhaltbar in den Winkel setzte und im Anschluss eine der wenigen Unachtsamkeiten in der Miersdorfer Deckung bestrafte.

In Bildern: Der FSV 63 Luckenwalde schmeißt Energie Cottbus aus dem Pokal.

<b>FSV 63 Luckenwalde – FC Energie Cottbus 2:1 (1:0).</b> Tore: 1:0 Nils Gottschick (13.), 2:0 Frank Rohde (50.), 2:1 Dimitar Rangelov (63.). Zuschauer: 1103. Zur Galerie
FSV 63 Luckenwalde – FC Energie Cottbus 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Nils Gottschick (13.), 2:0 Frank Rohde (50.), 2:1 Dimitar Rangelov (63.). Zuschauer: 1103. © Julius Frick und Frank Neßler
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Die Gastgeber ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und hatten noch Gelegenheiten zu einem Anschlusstreffer. In der Nachspielzeit nutzten die Gäste ihre spielerische Überlegenheit durch Lucas Stagge noch zu einem vierten Treffer, womit das Resultat dann für die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber doch um ein Tor zu hoch ausfiel.

Der SC Eintracht war wegen eines verstorbenen Vereinsmitgliedes mit Trauerflor gegen Fürstenwalde aufgelaufen: Wie der Brandenburgligist auf seiner Facebookseite vermeldete, ist der ehemalige SCEMZ-Kicker Stefan Spielau am Mittwoch „im Alter von 41 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben“. „Gemeinsam im Trainerteam unter der Leitung von Norbert Welzel und Adrian Wittmann feierte er 2012 seinen größten Erfolg mit unserer Eintracht – den Aufstieg in die Brandenburgliga.

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen: Peka – Greib, Bagola, Kresovic, Hieger – Alisch (78. Wolpert), Schmidt – Wolter, Pahlow (69. Al Mohammed), Reichardt – Goslinowski.

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