08. Juni 2019 / 16:43 Uhr

Nach hartem Fight: Waspo unterliegt BPM Busto und wird Letzter bei den Final-8

Nach hartem Fight: Waspo unterliegt BPM Busto und wird Letzter bei den Final-8

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Allein gegen vier: Waspo-Werfer Marin Ban gegen geballte BPM-Gegenwehr.
Allein gegen vier: Waspo-Werfer Marin Ban gegen geballte BPM-Gegenwehr. © Florian Petrow
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Als guter Gastgeber verabschiedete sich Waspo 98 Hannover aus den Final-8 der Wasserball-Champions-League. Im Spiel um Platz sieben kassierten die Ausrichter eine 8:10-Niederlage gegen BPM Sportmanagement Busto. Dabei ging es durchaus noch ruppig zu...

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Zweimal hat Waspo-Star Darko Brguljan was an den Kopf war bekommen im Spiel um Platz sieben gegen BPM Sportmanagement Busto.

So war in dieser Partie des Final-8-Turniers der Wasserball-Champions League früh die Richtung vorgegeben. Brguljan schlug mit zwei sehenswerten Toren zurück gegen die Italiener. Die Ausrichter beendeten den Wettbewerb mit einem 8:10 (2:1, 1:5, 2:2, 3:2) und auf dem letzten Platz.

Es ging weiter überhart zur Sache. Erst schrie Tobias Preuß nach einem Zweikampf laut auf, er war mit seinem Widersacher unter Wasser aneinander geraten. Wenig später ging BPM-Akteur Vincenzo Dolce mit starkem Nasenbluten aus dem Becken.

Bilder vom Spiel: Waspo 98 Hannover - BPM Management Busto

Bilder vom Spiel um Platz sieben in der Wasserball- Champions League: Waspo 98 Hannover - BPM Management Busto Zur Galerie
Bilder vom Spiel um Platz sieben in der Wasserball- Champions League: Waspo 98 Hannover - BPM Management Busto ©
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Kein lockeres Geplansche: Valentino mit bösem Foul

Wer geglaubt hatte, in diesem Duell würde beiden Mannschaften locker etwas plantschen, sah sich getäuscht. Nach einem bösen Foul an Waspo-Center Jorn Winkelhorst bekam Guiseppe Valentino die Rote Karte, im Gegenzug fasste dann Winkelhorst zu und musste ebenfalls vorzeitig raus.

Aleksandar Radovic brachte Waspo mit 3:2 in Front, dann nutzte BPM seine Chancen cleverer und setzte sich auf 6:3 ab, zwei davon waren Kontertore. Der starke Waspo-Schlussmann (5 Paraden) machte anschließend Platz für Kevin Götz (insgesamt 5 Paraden), der in Halbzeit zwei sein Debüt in der Königsklasse gab.

Kapitän Jokic mit Applaus verabschiedet

Götz – wie Schenkel Auswahltorhüter – führte sich mit zwei starken Aktionen ein. Beim vorentscheidenden 3:7 war er machtlos. Julian Real verkürzte in doppelter Überzahl auf 4:7. Nach einem Centertreffer schaffte es in Waspo abermals in zweifacher Überzahl nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Brguljan erzielte das 5:8 und setzte sich dann auf die Bank, um sein Auge mit Eis zu behandeln.

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Ins Schlussviertel startete mit einem Gegentreffer, dann vergab Real einen Strafwurf, damit war die Partie entschieden. Das Tor zum 6:9 von Pere Estrany, der Waspo verlassen wird, blieb Kosmetik. Für die letzten 45 Sekunden erhoben sich die Zuschauer für den scheidenden Kapitän Predrag Jokic. Auch das BPM-Team zollte Beifall – der montenegrinische Ex-Weltmeister ist noch immer ein Star. Er beendet seine Karriere bei Waspo und wechselt zu den White Sharks. Das letzte Tor erzielte Radovic. Er jubelte, als hätte Waspo den Sieg errungen.

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