16. Juli 2021 / 14:44 Uhr

Nach Hochwasser im Westen: DFL und DFB richten solidarischen Hilfsfonds ein

Nach Hochwasser im Westen: DFL und DFB richten solidarischen Hilfsfonds ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die DFL und der DFB haben nach der Hochwasser-Katastrophe einen solidarischen Hilfsfonds eingerichtet.
Die DFL und der DFB haben nach der Hochwasser-Katastrophe einen solidarischen Hilfsfonds eingerichtet. © IMAGO/Nordphoto (Montage)
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Nach der Unwetter-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben DFL und DFB einen gemeinsamen Hilfsfonds zur Hilfe von betroffenen Menschen eingerichtet. Das Volumen beträgt drei Millionen Euro.

Die Unwetter-Katastrophe im Westen Deutschlands sorgt bundesweit für Bestürzung und Trauer. Groß ist allerdings auch die Anteilnahme - auch im Fußball. Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach haben bereits Benefizspiele zu Gunsten der vom Hochwasser betroffenen Menschen angekündigt. Am Freitag zogen die Deutsche Fußball-Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach. Sie riefen einen solidarischen Hilfsfonds ins Leben.

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"Die Bilder der Überschwemmungen und Verwüstungen, das gesamte Ausmaß dieser Katastrophe, lassen uns betroffen und entsetzt zurück", hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme der beiden deutschen Fußball-Verbände. "Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Verstorbenen, den Verletzten und den vielen Menschen, die in Not sind. DFL und DFB beabsichtigen - wie schon nach dem Hochwasser im Jahr 2013 - einen finanziellen Beitrag zur Flutopferhilfe zu leisten und dazu gemeinsam einen Hilfsfonds mit einem Volumen von drei Millionen Euro aufzustellen."

DFL und DFB: "Solidarität selbstverständlich"

Dies werde das menschliche Leid nicht mindern können, so die Verbände unisono: "Wir hoffen aber, damit gemeinsam wenigstens an einigen Stellen unterstützen zu können." Solidarität sei "in dieser Krisensituation (...) selbstverständlich" teilten DFL und DFB weiter mit.

Nach heftigen Unwettern sind im Westen Deutschlands nach aktuellem Stand mindestens 106 Menschen gestorben. Ganze Landstriche wurden verwüstet, Fahrzeuge und Häuser weggespült. Die Lage war nach dem Dauerregen vielerorts in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen unübersichtlich. Retter und Retterinnen brachten Menschen in überschwemmten Orten zum Teil mit Booten in Sicherheit. Viele suchten auf Bäumen und Hausdächern Schutz vor den Fluten.