30. März 2020 / 11:36 Uhr

Nach Hoffmann-Aus beim HSV: So reagiert Investor Klaus-Michael Kühne

Nach Hoffmann-Aus beim HSV: So reagiert Investor Klaus-Michael Kühne

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Investor Klaus-Michael Kühne ist zufrieden mit der Entscheidung des Vereins, sich von Vorstandschef Bernd Hoffmann zu trennen.
HSV-Investor Klaus-Michael Kühne ist zufrieden mit der Entscheidung des Vereins, sich von Vorstandschef Bernd Hoffmann zu trennen. © imago/Manfred Siebinger/Montage
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Der Investor ist mit der Entwicklung das HSV nach dem Führungswechsel an der Spitze offenbar zufrieden. Wie die "Bild" und das "Hamburger Abendblatt" berichten, soll Klaus-Michael Kühne die Entwicklung begrüßen.

Investor Klaus-Michael Kühne ist nach Medien-Angaben mit dem Aus von Vorstandschef Bernd Hoffmann beim Fußball-Zweitligisten Hamburger SV einverstanden. Der Bild und dem Hamburger Abendblatt ließ der 82-Jährige auf Anfrage über sein Büro mitteilen, dass er die "jüngste Entwicklung" begrüße, wolle sie aber nicht weiter kommentieren.

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Hoffmann hatte versucht, Kühne-Einfluss zurückzudrängen

Am Samstag hatte sich der Aufsichtsrat der HSV Fußball AG von Hoffmann getrennt. Als Konsequenz daraus traten die als Hoffmann-Fürsprecher geltenden Max-Arnold Köttgen und Thomas Schulz aus dem Kontrollgremium zurück. Der 57-jährige Hoffmann hatte in seiner knapp zweijährigen Amtszeit versucht, den Einfluss von Kühne zurückzudrängen. Der Logistikunternehmer mit Wohnsitz in der Schweiz hatte zuletzt deutlich gemacht, dass er auf einen Führungswechsel hoffe.

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Neuer Aufsichtsratschef als Köttgen-Nachfolger wurde HSV-Präsident Marcell Jansen. Die Geschäfte führen die übrig gebliebenen Vorstände und Hoffmann-Gegner Jonas Boldt (Sport) und Frank Wettstein (Finanzen) weiter. Vor allem Jansen und Wettstein wird eine enge Verbindung zu Kühne nachgesagt. Ex-Nationalspieler Jansen wäre auch dessen Wunschkandidat für den Chefposten im Vorstand. Diese Ambitionen hatte der 34-Jährige bislang zurückgewiesen.

Kühne, der immer wieder mit Äußerungen für Unruhe im Verein sorgt, besitzt 20,6 Prozent an der Fußball-AG. Der Milliardär hatte häufiger signalisiert, seinen Anteil erhöhen zu wollen. Laut HSV-Satzung dürfen allerdings nur 24,9 Prozent verkauft werden. 3,2 Prozent der Aktien besitzen drei Kleinanleger. Kühne zahlt seit 2015 auch für die Namenrechte am Volksparkstadion. Die Verhandlungen über eine Verlängerung stockten zuletzt.