30. August 2021 / 17:27 Uhr

Nach medizinischem Notfall: Wolfsburg-Fan geht's schon etwas besser

Nach medizinischem Notfall: Wolfsburg-Fan geht's schon etwas besser

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Bei den Heimspielen des VfL Wolfsburg: Es dürfen nur noch Genesene und Geimpfte ins Stadion.
Bei den Heimspielen des VfL Wolfsburg: Es dürfen nur noch Genesene und Geimpfte ins Stadion. © Roland Hermstein
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Dem Fan des VfL Wolfsburg, der beim Leipzig-Spiel aufgrund eines medizinischen Notfalls behandelt werden musste, geht's besser.

Erfreuliche Nachrichten: Dem VfL-Fan, der in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen RB Leipzig in Block 8 der VW-Arena zusammengebrochen war und anschließend ins Krankenhaus gebracht werden musste, geht's nach Angaben des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten besser. Bei seiner Ankunft in der Klinik sei der Zustand des Anhängers stabil gewesen, gleichwohl müsse er dort aber weiter behandelt werden.

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Nach der Partie hatte der VfL von einem "medizinischen Notfall" gesprochen, der sich im Oberrang der Nordkurve ereignet hatte. Angreifer Wout Weghorst äußerte sich am DAZN-Mikrofon etwas genauer. "Wenn ich richtig informiert bin, musste der Fan reanimiert werden. Ihm geht's nicht gut. Daher wollten wir nicht zu doll feiern, wenn die Gesundheit eines Menschen auf dem Spiel steht", so der Niederländer. Coach Mark van Bommel wünschte auf der anschließenden Pressekonferenz schnelle Genesung: "Gute Besserung von mir. Hoffentlich ist es nicht so schlimm, und ich hoffe, er ist schnell wieder fit."

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Die Fans im Unterrang der Arena hatten nicht alle mitbekommen, was im Oberrang passiert war und so wunderten sich einige, dass die Mannschaft nach dem Spiel nicht zu ihnen zum Feiern gekommen war. Maximilian Arnold erklärte: "Es fehlte an Kommunikation. In solchen Momenten gehört es sich nicht zu feiern - egal, was man für eine Leistung gebracht hat oder auf welchem Platz man steht. Wir haben dann entschlossen, es so zu machen." Die Mannschaft blieb weg, bedankte sich aus der Ferne für die Unterstützung. Arnold und Kapitän Koen Casteels gingen dann in die Nordkurve, um den Anhängern das zu erklären.