29. April 2018 / 12:52 Uhr

Nach Niederlage gegen Bochum: Sachsen-Derby gegen Dynamo Dresden wird für Aue zum Wegweiser

Nach Niederlage gegen Bochum: Sachsen-Derby gegen Dynamo Dresden wird für Aue zum Wegweiser

dpa
Christian Tiffert enttäuscht während Bochums Kruse seinen Treffer bejubelt.
Christian Tiffert enttäuscht während Bochums Kruse seinen Treffer bejubelt. © dpa
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Erzgebirge Aue befindet sich zum Saisonfinale doch noch im Abstiegskampf

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Vor drei Wochen schien die Welt des FC Erzgebirge Aue in Ordnung zu sein. Die Sachsen standen auf einem einstelligen Tabellenplatz und waren damit ihrem Saisonziel „Klassenerhalt“ in der 2. Fußball-Bundesliga schon nahe. Doch nach drei Niederlagen in Serie, darunter das so bittere 1:2 beim VfL Bochum, ist Aue wieder mittendrin im Abstiegsstrudel.

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27.04.2018, Nordrhein-Westfalen, Bochum. Fußball: 2. Bundesliga, VfL Bochum - Erzgebirge Aue, 32. Spieltag im Vonovia Ruhrstadion. Bochums Sidney Sam (l) und Dimitrij Nazarov von Aue versuchen an den Ball zu kommen. Foto: Bernd Thissen/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt. +++ dpa-Bildfunk +++ Zur Galerie
27.04.2018, Nordrhein-Westfalen, Bochum. Fußball: 2. Bundesliga, VfL Bochum - Erzgebirge Aue, 32. Spieltag im Vonovia Ruhrstadion. Bochums Sidney Sam (l) und Dimitrij Nazarov von Aue versuchen an den Ball zu kommen. Foto: Bernd Thissen/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt. +++ dpa-Bildfunk +++ ©
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„Für die Mannschaft heißt es, sich voll auf das Derby zu konzentrieren. Wir müssen zusammenstehen“, sagte Dennis Kempe. Mit seiner Roten Karte für eine Notbremse in der zweiten Hälfte hatte er die jüngste Pleite mitzuverantworten. „Es war nur ein kleiner Zupfer, aber es ist eine Notbremse“, gestand er ehrlich ein. Vermutlich wird er für das Vergehen für zwei Spiele gesperrt werden und kann damit in dieser Saison nicht mehr mitwirken.

„Wir haben mehr richtig gemacht als falsch. Das hätte nicht sein müssen“, urteilte Routinier Christian Tiffert über die Leistung seiner Mannschaft. Die trat in Bochum deutlich besser auf, als zuvor gegen Bielefeld und Duisburg. Doch die Auer haderten am Ende nicht nur mit den liegengelassenen Chancen, sondern wie in der Vorwoche mit dem Schiedsrichter.

Kein Wort mehr zum Schiedsrichter: Aue-Coach Drews nimmt sich Christian Streich zum Vorbild​

Der hatte die klare Abseitsstellung von Robbie Kruse vor dessen Führungstreffer übersehen. Das hatte Aue-Trainer Hannes Drews derart in Rage versetzt, dass eine Trinkflasche dran glauben musste – wofür Drews schnurstracks in der 5. Minuten auf die Tribüne geschickt wurde. „Das darf mir nicht passieren. Ich war kein gutes Vorbild. Dafür entschuldige ich mich“, sagte er hinterher. Doch Drews meinte auch: „Ansonsten mache ich es wie Christian Streich: Ich sage nichts mehr zu den Schiedsrichtern. Vorige Woche ein fragwürdiger Elfmeter, diesmal ein fragwürdiges Tor. Das ist schon sehr bitter, wie wir hier verloren haben.“

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Aue hätte in der zweiten Halbzeit durchaus noch Chancen gehabt, zumindest einen Punkt aus Bochum zu entführen. Doch die Chancenverwertung bleibt eben auch ein Manko der Auer in dieser Saison. Für die kommenden beiden Spiele muss Aue das möglichst abstellen, sonst könnte es für Aue durchaus noch zumindest in die Relegation gehen.

Der Spielplan lässt sogar schlimmere Befürchtungen zu: Kommenden Sonntag empfangen die Auer erstmal Dynamo Dresden zum Sachsen-Derby. Eine Woche später reisen die Auer dann am letzten Spieltag zum SV Darmstadt 98, der derzeit auf dem letzten zu vergebenen direkten Abstiegsplatz steht – und in Schlagdistanz zu Aue ist.

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