08. März 2020 / 16:59 Uhr

Nach Niederlagenserie des Ludwigsfelder FC: Abstiegszone rückt bedrohlich nahe

Nach Niederlagenserie des Ludwigsfelder FC: Abstiegszone rückt bedrohlich nahe

Lars Sittig
Märkische Allgemeine Zeitung
Frustrierende Saisonphase: Der LFC hat in der Oberliga erneut verloren. 
Frustrierende Saisonphase: Der LFC hat in der Oberliga erneut verloren.  © Lars Sittig
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NOFV-Oberliga Nord: Ludwigsfelde verliert das fünfte Spiel in Folge und unterliegt auch in Torgelow.

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Am Ende gab es wieder enttäuschte Gesichter, Frust breitete sich aus in der Kabine des Ludwigsfelder FC nach der neuerlichen Niederlage. „Klar war es bitter, dass wir wieder keinen Punkt mitnehmen können. Wir müssen wieder eine Woche mit einer Niederlage umgehen, aber wir werden als Trainerstab absolut die Ruhe bewahren und die Mannschaft da unten rausführen“, sagte LFC-Trainer Volker Löbenberg nach der 0:1 (0:0)-Niederlage am Sonnabend in der Fußball-Oberliga Nord beim Torgelower FC Greif.

Es wird höchste Zeit für die Trendwende: Nach der fünften Niederlage in Folge (der letzte Sieg gelang am 23. November zu Hause gegen Strausberg), ist der Club der Abstiegszone bedrohlich nahe gerückt. Die Differenz beträgt lediglich noch zwei Zähler – verschärft wurde die Situation durch den Sieg des Tabellendrittletzten Charlottenburger FC Hertha, der bei der Sp.Vg. Blau Weiß 1890 Berlin einen 2:0-Erfolg erkämpfte. Das Ludwigsfelder Ensemble dagegen wartet nach drei Niederlagen (zuvor 1:2 bei Blau-Weiß 90 Berlin, 0:3 gegen Lok Stendal) nach der Winterpause immer noch auf den ersten Punktgewinn. Den entscheidenden Treffer des Tages erzielte Kamil Krzysztof Zielinski (55.) vor 75 Zuschauern.

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„Letztendlich hat die glücklichere Mannschaft gewonnen, nicht die bessere“, befand Löbenberg, „Torgelow hat sehr körperbetont gespielt, aber wir haben vernünftig dagegengehalten. Wir hatten auch in der ersten Spielhälfte zwei gute Möglichkeiten durch Paul van Humbeeck und Lukas Bache, der Gegner hatte dafür mehr Standardsituationen. Die haben wir dieses Mal sehr gut verteidigt, aber wir waren einmal bei einem Konter unaufmerksam.“

Auch in Überzahl – ein Torgelower hatte die Rot gesehen (74.), konnte der LFC der Partie keine Wende mehr geben. „Er hat einem Spieler von uns eine Backpfeife gegeben“, berichtet Löbenberg, „aber auch in Überzahl sind wir zwar angerannt, haben aber zu wenig daraus gemacht und hatten nur in der letzten Minute einen Eckball und noch einmal eine Kopfballchance von Florian Matthäs. Eigentlich war es ein typisches 0:0-Spiel und einen Zähler hätte sich die Mannschaft auch verdient gehabt.“

Ludwigsfelder FC: Lindner, Gerlach, Pollow (74. Cygankov), van Humbeeck, Kowalski (60. Florian Matthäs), Weber, Marx, Bache (89. Bambi), Blisse, Aaron Eichhorn, Harjehusen.