10. September 2014 / 15:07 Uhr

Nach Platzverweis: Sperre für Wehrendt bekannt

Nach Platzverweis: Sperre für Wehrendt bekannt

Peter-Wulf Dietrich
Schiri Sönke Müller stellt Dennis Wehrendt in der 49. Minute vom Platz. USER-BEITRAG
Schiri Sönke Müller stellt Dennis Wehrendt in der 49. Minute vom Platz. © Koberg
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Der Abwehrspieler war gegen den ETSV Weiche nach 49 Minuten des Feldes verwiesen worden.

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Wie LN-Sportbuzzer.de erfuhr, wird Dennis Wehrendt vom VfB Lübeck nach seiner Roten Karte vom Spiel gegen den ETSV Weiche (1:1) vom NFV-Sportgericht für ein Spiel gesperrt.

Der 27-Jährige hatte den Flensburger Ilidio in der 49. Minute nach Definition von Schiedsrichter Sönke Müller per Notbremse an einem klaren Torabschluss gehindert. "Es war ein normaler Zweikampf", betonte Wehrendt am Montag gegenüber den Lübecker Nachrichten. "Mir war klar: Wenn er Elfmeter gibt, dann muss ich vom Platz. Da bleibt ihm keine andere Wahl. Er hat sonst gut gepfiffen. Ohne den Elfer hätten wir wohl drei Punkte geholt. Wir haben die Partie beherrscht."

Nach LN-Informationen schickte der VfB unaufgefordert eine Stellungnahme zu dem Vorfall an das Sportgericht. Darin wurde letztlich das zum Ausdruck gebracht, was schon Trainer Denny Skwierczynski nach dem Spiel gesagt hatte: "Der Schiri kann pfeifen, muss aber nicht. Es war eine unglückliche Szene von Wehrendt. Eine Berührung fand wohl statt. Es wurde gezerrt und gedrückt, aber es war kein böses Foul."

Dieser Begründung folgte der NFV dann wohl auch in weiten Teilen. Für Wehrendt bedeutet das: Am Sonnabend gegen Wolfsburg II (14 Uhr) muss der Abwehrspieler noch aussetzen, ist danach im Pokal gegen Risum-Lindholm am darauffolgenden Sonntag wieder mit dabei. Das schriftliche Urteil erwartet der VfB am Donnerstag.

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