12. Januar 2021 / 23:35 Uhr

Nach Pokal-Aus gegen Leverkusen: Frankfurt-Kapitän Rode hadert mit Spielverlauf und Schiedsrichter

Nach Pokal-Aus gegen Leverkusen: Frankfurt-Kapitän Rode hadert mit Spielverlauf und Schiedsrichter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Rode ärgert sich über das Pokal-Aus von Eintracht Frankfurt.
Sebastian Rode ärgert sich über das Pokal-Aus von Eintracht Frankfurt. © imago images/Jan Huebner
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Eintracht Frankfurt muss sich ab sofort voll auf die Bundesliga konzentrieren. Im DFB-Pokal ist die Mannschaft von Trainer Adi Hütter am Dienstagabend an Bayer Leverkusen gescheitert. Frankfurt-Kapitän Sebastian Rode ärgerte sich nach dem Schlusspfiff über Entscheidungen des Schiedsrichter-Teams um Christian Dingert.

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Der frühe Führungstreffer durch Amin Younes hat nicht ausgereicht: Eintracht Frankfurt ist in der zweiten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Die Hessen unterlagen am Dienstagabend Bayer Leverkusen mit 1:4 (1:1). Nach dem frühen Rückstand durch Ex-Nationalspieler Younes (7.) drehten Lucas Alario per umstrittenem Handelfmeter (27.), Edmond Tapsoba aus ganz knapper Abseitsposition (49.) und Moussa Diaby (67./87.) am Dienstagabend das Spiel für Bayer. Dass gleich zwei Treffer der Werkself zweifelhaft zustande kamen, stieß Frankfurt-Kapitän Sebastian Rode nach Abpfiff bitter auf. "Wir hatten einen sehr starken Gegner, das Spiel ist sehr unglücklich für uns gelaufen", sagte der Ex-Profi des FC Bayern bei Sky.

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Was Rode meinte: Zum Ausgleich benötigte einen Strafstoß. Ex-Nationalspieler Erik Durm lenkte einen Schuss von Leon Bailey aus kurzer Distanz im Strafraum mit dem Arm ab. Eine strittige, aber regelkonforme Entscheidung, die bei dem Frankfurter allerdings nicht gut ankam: "Es ist Wahnsinn. Er geht vielleicht vom Bauch an die Hand", schimpfte Rode über den Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Christian Dingert. Einen Videobeweis gibt es in der zweiten Pokalrunde nicht.

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Ein Videoschiedsrichter hätte auch beim zweiten Gegentor eingreifen können: Tapsoba köpfte nach einem Freistoß von Kerem Demirbay völlig frei ein - stand dabei aber leicht im Abseits. Ein "Abseits-Gegentor", nannte Rode den Treffer und haderte mit dem Spielverlauf. Auch eine Rote Karte nach einer Notbremse gegen Jonathan Tah brachte Frankfurt nicht zurück in die Spur: "Wir haben aus dem Nichts einen Elfmeter gegen uns bekommen, da ist das Spiel gekippt. Und am Ende haben wir es in Überzahl nicht geschafft, mehr Druck zu machen."