14. April 2021 / 22:50 Uhr

Nach Pongracic-Wirbel um Instagram-Bild: "Das ist geklärt"

Nach Pongracic-Wirbel um Instagram-Bild: "Das ist geklärt"

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Spielte in Frankfurt ordentlich: VfL-Innenverteidiger Marin Pongracic.
Spielte in Frankfurt ordentlich: VfL-Innenverteidiger Marin Pongracic. © Boris Baschin
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Marin Pongracic vom VfL Wolfsburg hatte jüngst erneut für Wirbel gesorgt, nachdem er bei Instagram ein Bild gepostet hatte, das ihn und weitere Männer in Hannover zeigte - alle ohne Mund-Nasen-Schutz und ohne Abstand. Inzwischen haben Manager Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer mit dem Innenverteidiger gesprochen.

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Das ging am Ende etwas unter… Beim 3:4 in Frankfurt war Marin Pongracic in der 66. Minute für den diesmal nicht guten Maxence Lacroix eingewechselt worden. Die wenigen Minuten, die dem Innenverteidiger blieben, wusste er zu nutzen. Der Kroate betrieb Eigenwerbung, nachdem er in den Tagen vor dem Spiel mit Manager Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer ein Gespräch geführt hatte. Es ging um ein Foto des Abwehrspielers während der Länderspielpause bei Instagram.

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Der Kroate hatte ein Bild gepostet, das ihn mit drei Männern in Hannovers Innenstadt gezeigt hatte – alle ohne Mund-Nasen-Schutz und dicht nebeneinanderstehend. Das wäre ein Verstoß gegen die Corona-Regelungen in Niedersachsen, aber auch einer gegen das Hygiene-Konzept der DFL. „Wir haben mit ihm gesprochen. Uns ging es darum zu erörtern, wann dieses Foto geschossen wurde – das ist geklärt“, so VfL-Manager Schmadtke. Und wann wurde das Foto geschossen? Dazu wollte sich der Manager nicht öffentlich äußern: „Das war ein internes Sechs-Augen-Gespräch, dazu werde ich nichts sagen.“

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Die Sache sei jedoch vom Tisch, versicherte Schmadtke – und Pongracic zeigte nach seiner Einwechslung in Frankfurt, dass er wieder in die Startelf möchte. Zuletzt hatte er beim 5:0 gegen Schalke beginnen dürfen, weil Lacroix da gelbgesperrt war. Am Samstag gegen die Bayern muss der so schnelle Abwehrmann sehr wahrscheinlich wieder auf der Bank Platz nehmen, was dem 23-Jährigen nicht schmeckt, weil er gekommen ist, um zu spielen. Aber Trainer Oliver Glasner, der große Stücke auf den Ex-Salzburger hält, hat sich hinten auf John Anthony Brooks und Shootingstar Lacroix festgelegt – und setzt in der zentralen Abwehr auf Kontinuität.



Dennoch soll Pongracic, den erst das Pfeiffersche Drüsenfieber und später Corona länger außer Gefecht gesetzt hatten, nicht den Kopf hängen lassen, sagt der Manager: „Wenn ich sehe, wie er sich in Frankfurt präsentiert hat, dann geht er gut mit der Situation um. Er hat verstanden, dass es in der hinteren Reihe momentan wenig Wechsel gibt.“ Mit Leistungen, wie der in Frankfurt, kann er wieder näher an die erste Elf heranrutschen. Stark: Mit einem präzisen Flugball aus der eigenen Hälfte heraus hatte Pongracic Mitspieler Maximilian Philipp bedienen wollen, der super Pass des Kroaten war jedoch nicht von Philipp, sondern von Frankfurts Tuta unglücklich, jedoch sehenswert im eigenen Tor zum 3:4 unterbracht worden. Schmadtke: „Marin ist reingekommen und hat ein ordentliches Spiel gemacht, dazu noch ein Tor vorbereitet – das war okay.“

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