04. April 2021 / 11:20 Uhr

Nach Rekordtor: Huntelaar hofft weiter auf Schalke-Klassenerhalt – "Natürlich ist der Glaube da"

Nach Rekordtor: Huntelaar hofft weiter auf Schalke-Klassenerhalt – "Natürlich ist der Glaube da"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Klaas-Jan Huntelaar ist nun der älteste Schalker Bundesliga-Torschütze.
Klaas-Jan Huntelaar ist nun der älteste Schalker Bundesliga-Torschütze. © IMAGO/RHR-Foto
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Trotz eines inzwischen gewaltigen Rückstands glaubt Schalkes Stürmer-Routinier Klaas-Jan Huntelaar weiterhin auf den Klassenerhalt von S04.

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Das Rekordtor von Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar brachte dem FC Schalke 04 keine Punkte, verhinderte aber eine weitere miese Randnotiz in der Saison zum Vergessen für den Revierklub. Dimitrios Grammozis blieb es erspart, als erster Schalke-Trainer in der Bundesliga-Historie vier Partien ohne Treffer zu verzeichnen. In die Geschichtsbücher ging das Tor zum 1:2 gegen Leverkusen dennoch ein, weil der Niederländer Huntelaar mit 37 Jahren und 234 Tagen nun Schalkes ältester Liga-Torschütze ist. Er löste Ex-Torwart Oliver Reck ab, der im Februar 2002 bei seinem Tor 36 Jahre und 347 Tage alt war.

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Die gute Leistung des Stürmers bei dessen Startelf-Debüt veranlasste Grammozis zu einem dicken Lob: "Man sieht einfach, welche Ausstrahlung er auf den Platz mitbringt", sagte der Coach. "In der Box, wo er sich sehr heimisch fühlt, braucht er nicht viele Chancen." Zudem zeige es, "welche Mentalität er hat, dass er 90 Minuten auf dem Platz stand und auch nicht ausgewechselt werden wollte". Hunterlaar war im Januar von Ajax Amsterdam zurück nach Gelsenkirchen gewechselt, war seitdem aber wegen Verletzungen nur zu zwei Kurzeinsätzen gekommen.

Eigentlich sollte Huntelaar als Hoffnungsträger die stolzen Schalker aus dem Tabellen-Keller schießen. Doch nach dem erst 17. Liga-Tor – bei 71 Gegentreffern – der Königsblauen in dieser Saison und einem enormen Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz ist nach dem 1:2 bei Leverkusen die Rettung unwahrscheinlicher denn je.

Der "Hunter" hat die Mission aber noch nicht ganz aufgegeben: "Natürlich ist der Glaube da – jeden Tag, jedes Spiel", sagte der Stürmer dem ZDF. "Aber wir müssen Schritt für Schritt gucken. Wir wissen, dass wir viele Punkte hinten sind. Das wird nicht einfach."