19. Juli 2020 / 19:26 Uhr

Nach Rennen in Ungarn: Renault legt erneut Protest gegen Racing Point ein

Nach Rennen in Ungarn: Renault legt erneut Protest gegen Racing Point ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Renault-Team hat erneut Protest gegen das Auto von Racing Point eingelegt.
Das Renault-Team hat erneut Protest gegen das Auto von Racing Point eingelegt. © imago images/Montage
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Wie schon nach den ersten Rennen der Formel-1-Saison in Österreich hat Renault auch nach dem Großen Preis von Ungarn einen Protest gegen die Autos von Konkurrent Racing Point eingereicht.

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Das französische Formel-1-Team Renault hat wie erwartet auch nach dem Großen Preis von Ungarn Protest gegen die beiden Rennwagen von Konkurrent Racing Point eingelegt. Die Rennkommissare baten am Sonntagabend Vertreter des Teams zu sich. Der Internationale Automobilverband FIA hatte bereits mit weiteren Protesten gerechnet.

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Renault hält die Wagen der beiden Piloten Lance Stroll und Sergio Perez, die in Budapest auf den Plätzen vier und sieben landeten, für nicht rechtens. Konkret geht es um die Bremsbelüftung. Diese soll nichts anderes als eine Kopie des Bauteils von Partner Mercedes aus dem Vorjahr sein, was nicht erlaubt wäre. Ohnehin weist das Auto auch äußerlich extreme Ähnlichkeiten zum Mercedes aus der vergangenen Saison aus.

Renault will mit seinem Protest auch Klarheit für die Zukunft. "Ist es zulässig, Teile oder geometrische Daten von einem anderen Team zu bekommen oder nicht. Wir denken nämlich nicht, dass das das richtige Modell für die künftige Formel 1 ist", hatte Renault-Direktor Marcin Budkowski am Rande des Ungarn-Rennens gesagt. Schon nach dem zweiten Rennen in Spielberg hatte das Team Einspruch eingelegt.

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Mit einer Klärung wird vorerst noch nicht gerechnet. Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer, der sich auch über ein mögliches Engagement von Sebastian Vettel in der kommenden Saison äußerte, sagte auf dem Hungaroring, dass sein Rennstall drei Wochen Zeit habe, um Beweise für die Legalität der Autos zusammenzutragen.