23. August 2021 / 15:20 Uhr

Nach Rettungswagen-Einsatz: Optik-Reserve dreht Spiel für Roland

Nach Rettungswagen-Einsatz: Optik-Reserve dreht Spiel für Roland

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Drehten die Partie in Pessin: Die Kicker des FSV Optik Rathenow II.
Drehten die Partie in Pessin: Die Kicker des FSV Optik Rathenow II. © Christoph Laak
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Kreisliga A Havelland: Nach 0:2-Halbzeitrückstand gewinnt die Mannschaft von Trainer Timm Wardecki bei Blau-Weiß Pessin mit 3:2.

Blau-Weiß Pessin – Optik Rathenow II 2:3 (2:0). Tore: 1:0 El-Mahmoud (32.), 2:0 Liniek (45.+5), 2:1 Kurdi (60.), 2:2 Memetovic (82.), 2:3 Fritz (86.). Zuschauer: 50. Bis zur Halbzeit sah es für die Optik-Reserve nach einem Sonntagnachmittag zum Vergessen aus. Zum Einen lag die Mannschaft von Trainer Timm Wardecki nach 45 Minuten mit 0:2 in Rückstand. Was aber viel schlimmer wog: Der Rathenower Serge Roland Nkeuna Ngotcha musste nach 40 Minuten ausgewechselt und mit dem Rettungswagen abgeholt werden. Er zog sich einen Oberarmbruch zu und wurde am Montag operiert.

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„In der Kabine ist dann ,Magisches’ passiert. Als das Thema auf Roland fiel, wollte jeder nochmal alles versuchen und reinwerfen – so entstand dieser Sieg“, gibt Wardecki Einblicke in das Geschehen in der Halbzeitpause. Hossam Kurdi mit einem schönen Distanzschuss (60.) und Dennis Memetovic aus einem Gestocher heraus (82.) glichen für die Gäste aus. Der Siegtreffer war dann Florian Fritz vorbehalten, der den Ball von der Strafraumkante im Tor unterbrachte.

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„Er hat eine lange Leidenszeit hinter sich“, gibt Wardecki zu Protokoll. „Wie sich danach einfach wirklich jeder mit ihm gefreut hat, war unglaublich schön. Das sind Geschichten, die schreibt nur der Fußball“, jubelte Wardecki nach dem ersten Saisonsieg seines Teams. „Jetzt gilt es, sich um Roland zu kümmern. Der Sieg war für ihn. Ich bin stolz auf diese Reaktion vom Team, das war ganz stark.“