12. November 2019 / 15:10 Uhr

Nach Schockmoment: Thomas Schoeps gibt leichte Entwarnung

Nach Schockmoment: Thomas Schoeps gibt leichte Entwarnung

Lars Sittig, Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Aufbauspieler Thomas Schoeps (r.) wird den Red Dragons einige Wochen fehlen.  
Aufbauspieler Thomas Schoeps (r.) wird den Red Dragons einige Wochen fehlen.   © Oliver Schwandt
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Basketball-Regionalliga: Red-Dragons-Spielmacher zieht sich bei Niederlage gegen Wolmirstedt Bänderverletzung zu.

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Inzwischen konnte Thomas Schoeps leichte Entwarnung geben, die schlimmsten Befürchtungen, die bei der Partie der Red Dragons gegen Wolmirstedt aufgekommen waren, hatten sich nicht bestätigt. „Der Arzt hat bei einer Untersuchung am Dienstag diagnostiziert, dass mein Innen- und Außenband des rechten Sprunggelenkes angerissen und gezerrt ist. Ich soll vier Wochen erstmal keinen Sport machen, aber ich habe ein gutes Gefühl, dass es um einiges schneller gehen wird“, sagte der 30 Jahre alte Routinier.

Die Schrecksekunde und die schwere Verletzung des Aufbauspielers waren ein weiterer Wermutstropfen des vergangenen Wochenendes, an dem die Königs Wusterhausener Basketballer zwei Niederlagen hinnehmen mussten: Am achten Spieltag der Regionalliga Nord unterlagen die Red Dragons KW vor 150 Zuschauern in der heimischen Paul-Dinter-Halle gegen SBB Baskets Wolmirstedt mit 62:83 (31:34). Auch das Damenteam verlor – zum zweiten Mal in der laufenden Saison in der Basketball-Regionalliga: Beim MTV/BG Wolfenbüttel unterlagen die Brandenburgerinnen mit 61:68 (29:30).

Nach der fünften Niederlage rutscht das Herrenteam auf den neunten Tabellenplatz ab (6 Punkte). Richtig schlechte Laune hatte Dragons-Coach Michael Opitz nach der Begegnung gegen die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt. „Wir mussten mit zehn Spielern in die Partie gehen. Davon waren mit Eric Nitzsche ein Spieler, der bisher nur wenige Minuten Einsatzzeit hatte und mit Maxim Rix und Julius Düring zwei Akteure dabei, die krankheitsbedingt zehn Tage lang bei keiner Trainingseinheit an Bord waren. Einen großen Einfluss auf die Niederlage hatten aus meiner Sicht die beiden Schiedsrichter“, ließ Opitz nach dem Match seinen Unmut freien Lauf. Die Gastgeber fanden gegen den Tabellenzweiten sehr gut in die Begegnung, mussten aber schon nach sechs Minuten einen riesen Schock verarbeiten, als sich Spielmacher Thomas Schoeps verletzte. Trotz der erheblichen Schwächung hielten die Dahmeländer ordentlich mit und lagen zur Pause nur mit drei Zählern hinten – 31:34 (20.).

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Auch nach dem Seitenwechsel schafften es die Wolmirstedter vorerst nicht, sich einen größeren Vorsprung heraus zu spielen. „Bis nach dem dritten Viertel haben wir total auf Augenhöhe agiert“, berichtete Opitz weiter, „in den letzten zehn Minuten wichen die Schiedsrichter total von ihrer Linie ab, denn sie pfiffen ja nach Nico auch noch Noe Trenz mit seinem fünften Foul vom Feld.“ Diese beiden Ausfälle konnte seine Mannschaft in der Schlussphase der Partie nicht kompensieren, zumal sie dem hohen Tempo der ersten 30 Minuten etwas Tribut zollen mussten. So nutzten die Gäste am Ende die Gunst der Stunde und fuhren einen 83:62-Erfolg ein, den sie aber erst durch einen starken Schlussabschnitt unter Dach und Fach brachten. Ein ganz starkes Spiel im Dragons-Trikot machte Neuzugang Jerrell Martin, dem 22 Punkte gegen die Wolmirstedter gelangen.

Ihre zweite Saisonniederlage in der Basketball-Regionalliga kassierten die Frauen der Red Dragons Königs Wusterhausen. Beim MTV/BG Wolfenbüttel unterlagen die Brandenburgerinnen mit 61:68 (29:30). Mit weiterhin sechs Zählern auf dem Konto rutschte das Team von Coach Dirk Stenke auf den vierten Tabellenrang ab. „Es war das von mir im Vorfeld erwartet schwere Spiel in Wolfenbüttel. Meine Mannschaft war im Vergleich zum Match gegen Göttingen von Anfang an viel wacher, aggressiver in der Zweikampfführung und bestrebt, die Angriffe mit der nötigen Konsequenz zu Ende zu spielen“, berichtete Stenke, der auf die Italienerin Francesca Rosso und Anja Salomon verzichten musste. Dafür bekamen Merle Mailahn und Weronika Jablonska mehr Spielanteile als gewöhnlich.

Red Dragons treten nun beim VfL Stade an

„Beide haben einen sehr guten Job gemacht“, lobte der Dragons-Trainer seine beiden Akteurinnen. Von Beginn an entwickelte sich eine Begegnung, die auf absoluter Augenhöhe zwischen beiden Mannschaften geführt wurde. Keinem Team gelang es, sich entscheidend vom Gegner abzusetzen. Das erste Viertel holten sich die Niedersachsenrinnen mit 16:14, die folgenden zehn Minuten gewannen die Dragons knapp mit 15:14. Der große Bruch im Spiel der Gäste kam im dritten Viertel, das sie mit 9:19 verloren. „Da ist es uns nicht gelungen, unseren Rhythmus bei zu behalten“, ärgerte sich Stenke über die entscheidenden Minuten, die am Ende zur Niederlage führten. Zwar fand sein Team im Schlussdurchgang wieder zurück in die Partie, jedoch reichte das 23:19 nicht, um doch noch mit zwei Zählern die Heimreise antreten zu können. „Trotz der Niederlage habe ich eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der letzten Partie gesehen“, so Stenke.

Für das Herrenteam der Dragons steht am kommenden Sonnabend eine Auswärtspartie beim VfL Stade auf dem Programm (16 Uhr), Thomas Schoeps wird beim Duell im hohen Norden gegen den Tabellensechsten ausfallen. Der 1,88-Meter große Spielgestalter hofft aber auf eine schnelle Rückkehr. „Ich denke, ich werde maximal drei bis vier Wochen ausfallen.“

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