29. Juni 2018 / 08:21 Uhr

Nach seinem HSV-Rückzug: Investor Klaus-Michael Kühne legt nach!

Nach seinem HSV-Rückzug: Investor Klaus-Michael Kühne legt nach!

Robert Hiersemann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Unternehmer Klaus-Michael Kühne erklärte sich erneut zu seinen HSV-Aussagen. 
Unternehmer Klaus-Michael Kühne erklärte sich erneut zu seinen HSV-Aussagen.  © Imago-Montage
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In dieser Woche hatte Unternehmer Klaus-Michael Kühne gesagt, dass er den Hamburger SV nicht weiter fördern wird. Nun erklärt er noch einmal ausführlich, warum er das nicht mehr machen möchte. 

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Er versuchte alles, doch aus seinen Träumen wurde nichts. Rund 100 Millionen Euro investierte Unternehmer Klaus-Michael Kühne in acht Jahren in den Hamburger SV. In der vergangenen Saison stieg der Klub zum ersten Mal in seiner Geschichte aus der Bundesliga ab. Für den Absturz des einstigen „Dinos“ macht der Milliardär die Vereinsführung verantwortlich und zog harte Konsequenzen: Am vergangenen Mittwoch stellte Kühne in einem Interview mit der Sport Bild klar: „Ich werde den Verein nicht weiter fördern.“ Und jetzt legt er nach!

Denn Kühne hat im Gespräch mit Sport1 erklärt, warum er seine finanzielle Unterstützung für den Hamburger SV einstellen will.

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Kühne: „Ich habe den HSV jahrelang ohne echte Gegenleistung unterstützt, zuletzt aber Wert darauf gelegt, dass ich zumindest Aktien von der HSV Fussball AG erhalte. Das hat im vergangenen Jahr gut funktioniert“, erklärt der Investor. „In diesem Jahr wollte man mir nur insoweit Aktien zuteilen, als alle Drittgesellschafter zusammen unterhalb 25 Prozent aller Aktien geblieben wären. Das hielt ich für kurzsichtig und für nicht professionell, denn nur mit maßgeblichen Beträgen kann eine starke Mannschaft geformt werden – auch gerade für die 2. Bundesliga. Dass man diesen Weitblick nicht besitzt, war für mich in der Tat ein große Enttäuschung.“

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Und vor allem am Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann übt Kühne deutliche Kritik: „Es hat niemals Krach gegeben, sondern wir waren eine Zeit lang bemüht, unsere gegenseitigen Vorstellungen auf einen Nenner zu bringen. Ja, wir waren sogar auf einem sehr guten Wege. Dann hat Hoffmann sich gedreht – offensichtlich sind ‚Geben und Nehmen‘ für ihn Fremdwörter.“

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