03. April 2021 / 08:47 Uhr

Nach Sieg gegen Ulm: Dresden Titans im Playoff-Viertelfinale

Nach Sieg gegen Ulm: Dresden Titans im Playoff-Viertelfinale

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Titans-Kapitän Georg Voigtmann war beim knappen 76:73-Erfolg in Ulm erneut eine wichtige Stütze.
Titans-Kapitän Georg Voigtmann war beim knappen 76:73-Erfolg in Ulm erneut eine wichtige Stütze. © Steffen Manig (Archiv)
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Der knappe 76:73-Erfolg bei OrangeAcademy Ulm sichert den Elbestädtern die Viertelfinalteilnahme. Hier warten am Montag die BSW Sixers aus Sandersdorf. 

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Dresden. Ein vorösterliches Geschenk haben sich die Dresden Titans beschert. Die Basketballer gewannen am Gründonnerstag auswärts gegen die OrangeAcademy Ulm mit 76:73 (16:20, 19:15, 16:19, 25:19). Es war der zweite Sieg im zweiten Playoffspiel – und der entscheidende Schritt auf dem Weg ins Viertelfinale der Aufstiegsrunde in der 2. Bundesliga ProB. Denn weil noch am gleichen Abend Iserlohn gegen die BSW Sixers mit 68:79 verlor, sind die Dresdner in Playoff-Gruppe 3 nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen. Am Montag (18 Uhr) kommt es in der Margon-Arena zum direkten Duell mit den Sachsen-Anhaltern, die ebenfalls bereits für die Runde der letzten Acht qualifiziert sind.

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Mit Kampf und Einsatz zum Erfolg

„Es war sicherlich nicht unser schönstes Saisonspiel, zeitweise war es mehr Krampf als Basketball. Aber gerade deshalb ziehe vor unserer Mannschaft meinen Hut. Charakterlich war es ein starker und wichtiger Auftritt, der uns letztlich den Sieg beschert hat“, freute sich der nach Ulm mitgereiste Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald.

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Den Ausfall von Lennard Larysz aufgrund muskulärer Probleme steckten die „Elberiesen“ gut weg, weil sich Daniel Kirchner nach mehrwöchiger Verletzungspause gleich mit 20 Punkten zurückmeldete. Gleich zu Beginn gingen die Gäste aus Sachsen in Führung, anfangs war Sebastian Heck Dresdens auffälligster Mann und sorgte für die Führung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Spielabschnitt sollten dann aber die Schwaben leicht die Nase vorn haben, so dass es mit einem Stand von 35:35 in die Halbzeit ging.

Enger Schlagabtausch im letzten Viertel

Im dritten Viertel schien es zunächst weiter gut für die Ulmer zu laufen, die in Führung gingen und Dresdens Coach Fabo Strauß auch aufgrund mehrerer Ballverluste zu einer Auszeit bewegten. Dann jedoch verletzte sich mit dem polnischen Nationalspieler Jeremy Sochan einer der auffälligsten Ulmer Akteure. Danach betrieben die Titans noch Schadensbegrenzung und gingen mit nur drei Punkten Rückstand ins Schlussviertel.

Dort gab es dann einen echten Schlagabtausch, geprägt von Führungswechseln – und einer packenden Schlussphase. Kapitän Voigtmann warf einen Dreier, doch in der letzten Minute glich Ulm aus. Dann gelang Voigtmann mit einem Freiwurf eine hauchdünne Führung. Im letzten Angriff Ulms zog Kirchner ein wichtiges Offensivfoul und tütete den Sieg mit seinen beiden Freiwürfen ein.