02. Juni 2019 / 16:06 Uhr

Nach Sieg im letzten Heimspiel: RSV Eintracht seit 18 Monaten ungeschlagen

Nach Sieg im letzten Heimspiel: RSV Eintracht seit 18 Monaten ungeschlagen

Rainer Goldbach
Märkische Allgemeine Zeitung
Torjäger Julian Rauch (blau) eröffnete den Torreigen mit seinem 28. Saisontor.
Torjäger Julian Rauch (blau) eröffnete den Torreigen mit seinem 28. Saisontor. © Benjamin Feller/Archivbild
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Landesliga Nord: Auch Chemie Premnitz kann die Super-Heimserie des RSV nicht stoppen.

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RSV Eintracht - Chemie Premnitz 3:1 (2:0). Tore: 1:0 Julian Rauch (7.), 2:0 Lukas Olff (31.), 3:0 Laurits Schulze-Buschhoff (48.), 3:1 Elias Sandowski (57.).

Das letzte Heimspiel der Aufstiegssaison begann spektakulär. Nach zwei Minuten entschied Schiedsrichter Claus Budde nach Foul an Julian Rauch auf Strafstoß für die Stahnsdorfer. Tobias Lietz, der drei Tage zuvor sicher verwandelt hatte, wollte es zu genau machen und traf das Lattenkreuz. Wenige Minuten später dann doch die Führung für das dominierende Team. Rauch traf mit seinem 28. Saisontor im vierten Nachschuss die unterkante der Latte, von der das Spielgerät hinter der Torlinie aufsprang. In der Folgezeit, das Hinze-Team dominierte deutlich die Partie, ohne jedoch weitere Torchancen kreieren zu können, spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab.

Lukas Olff trifft zur Vorentscheidung

Mario Delvalle hielt die Abwehr der Havelstädter zusammen und im Mittelfeld war Björn Stuhlmacher um konstruktives Aufbauspiel bemüht. Er war auch Ausgangspunkt der klarsten Torchance der Chemiker in der 20. Minute. Die Gäste waren auf der linken Seite durchgebrochen und Tobias Lietz klärte die flache Eingabe fast von der Torlinie. Sieben Minute später scheiterte Julian Fitzlaff, erstmals in der Startelf, nach Balleroberung von Tim Schönfuß an Wilhelm Weigt im Gehäuse der Gäste. In der 31. Minute war Weigt jedoch machtlos. Lukas Olff bedankte sich für die Vorarbeit von Levi Böttcher mit dem 2:0. Damit ging es in die Pause.

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Kurz nach Wiederbeginn war Laurits Schulze-Buschhoff, der nach seiner Einwechslung recht unglücklich agierte, nach einer Kombination über die rechte Seite, Lietz und Böttcher waren die Vorbereiter, zum 3:0 erfolgreich. Trotz des 1:3 durch Elias Sandowski von der Strafraumgrenze, bei dem Heber sah Ken Straße, der den Ball offensichtlich unterschätzte, nicht gut aus, war kein echtes Aufbäumen der Gäste erkennbar. Nach den Wechseln mussten beide Mannschaften den hohen Temperaturen Tribut zollen.

Trainer Patrick Hinze: "Ich bin stolz auf meine Mannschaft"

Da Tobias Lietz den letzten Riesen der Partie nicht verwerten konnte, blieb es beim hoch verdienten 15. Heimspielerfolg des RSV mit dem phänomenalen Torverhältnis von 72:7, was sicherlich in die Liga-Geschichte eingeht. „Obwohl das Spiel zeitweise an Sommerfußball erinnerte, bin ich stolz auf meine Mannschaft, die die beste Heimspielrunde der Landesliga gespielt hat und zu Hause in Punktspielen seit 18 Monaten ungeschlagen ist,“ so RSV-Trainer Patrick Hinze.

RSV Eintracht: Straße – Fitzlaff (32. Schulze-Buschoff), Ring, Bensch, Stachnik, Lietz – Kausch (57. Luca-Festini) – Böttcher (57. N. Schönfuß), T. Schönfuß – Olff, Rauch.

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