30. November 2019 / 17:28 Uhr

Nach Traumstart: RB Leipzig schlägt Paderborn mit 3:2

Nach Traumstart: RB Leipzig schlägt Paderborn mit 3:2

Anton Zirk
Leipziger Volkszeitung
PADERBORN,GERMANY,30.NOV.19 - SOCCER - 1. DFL, 1. Deutsche Bundesliga, SC Paderborn vs RasenBallsport Leipzig. Image shows Patrick Schick (RB Leipzig) and Sebastian Schoenlau (Paderborn). Photo: GEPA pictures/ Roger Petzsche - DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video. - For editorial use only. Image is free of charge
RB Leipzigs Patrik Schick traf gegen den SC Paderborn zur frühen 1:0-Führung. © GEPA pictures
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RB Leipzig hat den vierten Bundesligasieg in Folge gefeiert. Bei Aufsteiger SC Paderborn stellten die Roten Bullen schon frühzeitig auf Sieg und gewannen nach einer hektischen zweiten Hälfte mit 3:2 (3:0). Neuzugang Patrik Schick traf bei seinem Startelf-Debüt.

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Paderborn. RB Leipzig hat beim SC Paderborn den vierten Bundesliga-Sieg in Folge gefeiert und vorübergehend die Tabellenführung erobert. Bereits nach vier Minuten lag RB durch Tore von Patrik Schick und Marcel Sabitzer mit 2:0 in Führung. Timo Werner erhöhte noch vor der Halbzeit auf 3:0. Für Paderborn traf nach einer Stunde Streli Mamba. Klaus Gjasula machte es in der Schlussphase mit dem Anschlusstreffer nochmal spannend.

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Charaktertest bestanden: RB Leipzig hat die Auswärtspartie beim SC Paderborn mit 3:2 gewonnen . Zur Galerie
Charaktertest bestanden: RB Leipzig hat die Auswärtspartie beim SC Paderborn mit 3:2 gewonnen . ©
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Im Tor ersetzt diesmal Yvon Mvogo Stammkeeper Peter Gulacsi, der sich in der Champions League eine Schädelprellung zugezogen hatte. Emil Forsberg fällt mit muskulären Problemen aus. Yussuf Poulsen wird nach überstandenen Adduktorenproblemen noch mal geschont. Julian Nagelsmann bringt dafür erstmals Neuzugang Patrik Schick von Beginn an. Der Neuzugang war lange verletzt, bekommt nach einem starken Joker-Auftritt gegen Benfica Lissabon erneut die Chance und nutzt sie!

Traumstart für RB

RB erwischt den perfekten Start. Links, auf Höhe der Strafraumkante konzentriert sich alles auf Timo Werner. Der Nationalstürmer spielt den Ball quer zum tschechischen Debütanten, der seinen Gegenspieler mit einer grazilen Drehung stehen lässt und das Spielgerät butterweich über Zingerle ins Tor hebt.

DURCHKLICKEN: Die RB-Elf in Paderborn in der Einzelkritik

(28) Yvon Mvogo: Hält, was zu halten ist. Fußballerisch sicherer als mancher seiner Abwehrkollegen. Note 2
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(28) Yvon Mvogo: Hält, was zu halten ist. Fußballerisch sicherer als mancher seiner Abwehrkollegen. Note 2 ©

Paderborn hat den ersten Gegentreffer kaum realisiert, da klingelt es schon wieder. Der SCP klärt einen Ball unzureichend in die Mitte, wo Nordi Mukiele geschickt auf Marcel Sabitzer ablegt. Dass der Österreicher einen feinen Fuß hat, sollte sich mittlerweile auch bis nach Ostwestfalen rumgesprochen haben. Doch der 25-Jährige steht völlig frei und lässt sich nicht bitten. Sein Schuss gerät zwar zum Flatterball, dennoch scheint er nicht unhaltbar.

Überlegener Auftritt

Die Roten Bullen bleiben nach dem furiosen Auftakt auch in der Folge überlegen, sind aber in den Aktionen nicht mehr ganz so zwingend. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart versucht sich dagegen immer wieder durch Konter in Szene zu setzen, findet gegen die wache Defensive aber in den ersten 25 Minuten gar kein Durchkommen.

DURCHKLICKEN: Die Stimmen zum 3:2-Sieg von RB Leipzig in Paderborn

Yvon Mvogo (RB Leipzig): Die erste Halbzeit war super. Wir haben tolle Tore gemacht. Aber in der zweiten Halbzeit war es zu wenig. Das kann man nach so einer intensiven Woche aber auch verstehen. Nach den Toren haben wir super verteidigt und sind zusammengeblieben. Wir wollten unbedingt gewinnen, um an der Tabellenspitze zu sein. Zur Galerie
Yvon Mvogo (RB Leipzig): "Die erste Halbzeit war super. Wir haben tolle Tore gemacht. Aber in der zweiten Halbzeit war es zu wenig. Das kann man nach so einer intensiven Woche aber auch verstehen. Nach den Toren haben wir super verteidigt und sind zusammengeblieben. Wir wollten unbedingt gewinnen, um an der Tabellenspitze zu sein." ©

Wie man es macht, zeigt nach 26 Minuten RB. Diego Demme erobert nach einer Paderborner Ecke den Ball und leitet sofort den Gegenangriff an. Empfänger Nkunku drückt noch vor der Mittellinie aufs Gaspedal und spielt im perfekten Moment den Diagonalpass auf Werner. Der 23-Jährige ist dann genau in seinem Element, legt den Ball noch rechts an Zingerle vorbei und schiebt zum 3:0 ein – ein Muster-Konter.

Unkonzentriertheiten in Halbzeit zwei

Bis zur Pause verliert das Spiel dann etwas an Tempo. RB lässt es mit der deutlichen Führung ruhiger angehen, Paderborn findet weiter keine Lösung. Beim Stand von 3:0 geht es in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff ändert sich an diesem Bild zunächst reichlich wenig. Die Nagelsmann-Elf wirkt längst nicht mehr so zwingend wie im ersten Durchgang und wird hierfür nach einer Stunde bestraft. Routinier Stefan Ilsanker kann zentral einen Pass in die Spitze nicht verhindern. SCP-Stürmer Streli Mamba ist daraufhin frei durch und lässt sich seinen Treffer nicht nehmen.

Und er zeigt Wirkung, denn die Paderborner wittern, angepeitscht von ihren Fans, noch mal Morgenluft. Das Defensivkonstrukt der Leipziger findet vor dem Strafraum in dieser Phase keinen richtigen Zugriff und erleidet den nächsten Rückschlag. Auf Links setzt sich der kurz zuvor eingewechselte Antwi-Adjei durch, geht bis zur Grundlinie und bringt den Pass in den Rücken der Bullen-Abwehr. Dort lauert Klaus Gjasula und schließt trocken zum 2:3 ab.

RB rettet Sieg über die Zeit

Das Spiel steht in den letzten zehn Minuten auf Messers Schneide. An der Seitenauslinie wird es nach einem Zweikampf von Mamba und Upamecano hektisch. Bibiana Steinhaus kann die kurzzeitige Rudelbildung aber beruhigen. Am Ende rettet RB den Erfolg über die Zeit und springt dadurch vorübergehend an die Tabellenspitze. Sowohl der FC Bayern am Abend gegen Bayer Leverkusen als auch Borussia Mönchengladbach am Sonntag gegen Freiburg könnten die Roten Bullen jedoch noch verdrängen. Für Leipzig geht es am Samstag zu Hause gegen Julian Nagelsmanns Ex-Verein: die TSG 1899 Hoffenheim.

RBL: Mvogo, Upacmecano, Sabitzer (60. Haidara), Werner, Ilsanker, Klostermann, Nkunku, Schick (75. Cunha), Mukiele (56. Saracchi), Laimer, Demme

SCP: Zingerle, Gjasula, Pröger, Schonlau, Kilian, Jans (85. Abdelhamid Sabiri), Collins, Mamba, Zolinski (74. Michel) Holtmann (60. Antwi-Adjei), Vasiliadis

Tore: 0:1 Schick (3.), 0:2 Sabitzer (4.), 0:3 Werner (26.), 1:3 62.Mamba (62.), 2:3 Gjasula (73.)

Zuschauer: 13. 253

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