29. August 2019 / 22:26 Uhr

Nach turbulenter Partie: Eintracht Frankfurt schlägt Straßburg und erreicht Europa-League-Gruppenphase

Nach turbulenter Partie: Eintracht Frankfurt schlägt Straßburg und erreicht Europa-League-Gruppenphase

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
29.08.2019, xfux, Fussball UEFA Europa League Quali, Eintracht Frankfurt - Racing Strassburg, emspor, v.l. Danny da Costa (Eintracht Frankfurt), Filip Kostic (Eintracht Frankfurt) Torjubel, Goal celebration, celebrate the goal zum 3:0 (DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO) Frankfurt am Main *** 29 08 2019, xfux, Football UEFA Europa League Quali, Eintracht Frankfurt Racing Strassburg, emspor, v l Danny da Costa Eintracht Frankfurt , Filip Kostic Eintracht Frankfurt Torjubel, Goal celebration, celebrate the goal to 3 0 DFL DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and or QUASI VIDEO Frankfurt am Main
Entschieden die Partie: Danny da Costa (links) und Filip Kostic © imago images / Jan Huebner
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Eintracht Frankfurt hat sich für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert. Im Play-off-Rückspiel gegen den Racing Club Straßburg gewann der Halbfinalist der vergangenen Saison mit 3:0.

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Das war ein hartes Stück Arbeit! Eintracht Frankfurt hat sich mit einem 3:0-Sieg gegen den Racing Club Straßburg im Rückspiel der Play-offs für die Europa League für die Gruppenphase qualifiziert. Dabei ging es in der Commerzbank-Arena mächtig rund - unter anderem mit einem Platzverweis für Ante Rebic.

„Wir haben wieder eine fantastische Europacup-Nacht erlebt. Kompliment an die Mannschaft, was sie heute wieder geleistet hat. Ich bin happy“, sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter. „Die Emotionen heute waren Wahnsinn. Es war eine unglaubliche Willensleistung der Mannschaft“, befand Sportvorstand Fredi Bobic. „Nun freuen wir uns, den deutschen Fußball wieder international vertreten zu können.“ Emotional aufgewühlt war auch Eintracht-Kapitän Kevin Trapp. „Wir haben ein unfassbares Spiel gezeigt, mit Aggressivität und Leidenschaft“, sagte der Keeper. „Wir wollten zeigen, dass wir zu Hause unschlagbar sind.“

Dabei profitierte die Eintracht in der ersten Halbzeit zunächst von einem Eigentor. Stefan Mitrovic traf ins eigene Tor, als er einen Rebic-Ball nicht richtig klären konnte. Die Führung nach 26 Minuten war dennoch verdient. Danach wurde es allerdings hektisch - mit einem Eklat in der Halbzeitpause.

Rebic fliegt vom Platz

Zwei Minuten vor der Halbzeitpause war Rebic im Vollsprint auf Straßburg-Torwart Matz Sels zugelaufen und hatte den ehemaligen Newcastle-Profi getroffen. Es kam zur Rudelbildung, in dessen Verlauf Schiedsrichter Orel Grinfeld aus Israel dem Kroaten überraschend die Rote Karte gezeigt hatte. Die Eintracht nur noch zu zehnt! Eine extrem harte Entscheidung gegen Frankfurt - wenn nicht sogar eine Fehlentscheidung gegen die SGE.

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Während Rebic nach der harten Entscheidung des Referees wütend in Richtung der SGE-Kabinen trottete, beschwerten sich seine Teamkollegen wutentbrannt beim Unparteiischen, dem die Spielkontrolle vollends zu entgleiten drohte. Kapitän Makoto Hasebe war so frustriert, dass er wegen Meckerns Gelb sah - genau wie Trainer Adi Hütter. Vor der Szene mit Rebic hatte die SGE noch Glück gehabt, weil Grinfeld einen Ellenbogenschlag von Rebics Sturmpartner Pacencia nicht geahndet hatte.

Eklat in der Kabine - Gästetrainer soll zugeschlagen haben

In der Halbzeitpause kam es dann zum Eklat. Filip Kostic und Straßburg-Keeper Sels zofften sich heftig, Racings Trainer Thierry Laurey soll ebenfalls mitgemischt haben. "Die Stimmung, die hier auf dem Flur herrschte: da müssen sich die Offiziellen des Gegners überlegen, was sie machen", erklärte Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner, der auf die Tribüne geschickt wurde, bei Nitro. "Der Trainer hat auch zugeschlagen." Zum Platzverweise von Rebic sagte Hübner: "Der hat den gar nicht richtig getroffen. Der macht das lange Bein, aber der Keeper macht auch die Bewegung zu ihm." Straßburg hatte zur zweiten Halbzeit einen eigenen Sicherheitsdienst in die Katakomben geschickt, die die Spieler abschirmten.

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Nach der Pause wurde wieder Fußball gespielt - und nach 55 Minuten war das Spiel zumindest anhand der Akteure auf dem Feld wieder ausgeglichen. Straßburgs Dimitri Lienard griff Frankfurts Dominik Kohr mit beiden Händen ins Gesicht und flog dafür vom Platz.

Fünf Minuten später traf Filip Kostic sensationell zum 2:0 für Frankfurt - und stieß die Tür zur Gruppenphase weit auf. Er verwandelte einen direkten Freistoß aus 25 Metern direkt unter die Latte. Für die Entscheidung sorgte sechs Minuten später Danny da Costa, der eine schöne Kombination krönte.

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