16. Juli 2021 / 14:27 Uhr

Nach Unwetter im Westen: Auch Gladbach will Flutopfern mit Benefizspiel helfen

Nach Unwetter im Westen: Auch Gladbach will Flutopfern mit Benefizspiel helfen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach der Hochwasser-Katastrophe hat Borussia Mönchengladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers (o.r.) ein Benefizspiel angekündigt.
Nach der Hochwasser-Katastrophe hat Borussia Mönchengladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers (o.r.) ein Benefizspiel angekündigt. © IMAGO/Jan Huebner/Revierfoto/Rech (Montage)
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Die Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz beschäftigt auch den Fußball. Nach Borussia Dortmund hat nun auch Borussia Mönchengladbach konkrete Hilfe angekündigt.

Borussia Mönchengladbach will den vielen von der Hochwasser-Katastrophe in NRW betroffenen Menschen helfen. "Viele der betroffenen Gebiete liegen in unserer Nachbarschaft und sind Heimat zahlreicher Borussia-Fans. Schockiert sehen wir die Bilder und damit das Leid aller Betroffenen. Borussia wird den Opfern ihre Solidarität ausdrücken und ihren Teil dazu beitragen, ihnen zu helfen", sagt Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers.

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"Wir werden ein Benefizspiel in einer der betroffenen Regionen zu Gunsten der Opfer der Hochwasser-Katastrophe austragen", versprach Schippers, der die Geschicke der Borussia gemeinsam mit Sportchef Max Eberl leitet. Die Fohlen seien mit ihren Herzen und Gedanken bei den Opfern der Hochwasser-Katastrophe, ihren Angehörigen und Freunden und bei allen Menschen, die in diesen Stunden um ihre Existenz kämpfen und bangen, hieß es in einer Mitteilung des Klubs am Freitag.

Auch Borussia Dortmund will helfen

Bereits am Donnerstag hatte Borussia Dortmund finanzielle Hilfen nach der Hochwasserkatastrophe angekündigt. "Auch der BVB wird seinen Teil dazu beitragen, um den Betroffenen zu helfen und die Einnahmen eines Benefizspiels, das wir möglichst in Hagen bestreiten möchten, den Opfern zukommen lassen", wurde BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Nach heftigen Unwettern sind im Westen Deutschlands nach aktuellem Stand mindestens 106 Menschen gestorben. Ganze Landstriche wurden verwüstet, Fahrzeuge und Häuser weggespült. Die Lage war nach dem Dauerregen vielerorts in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen unübersichtlich. Retter und Retterinnen brachten Menschen in überschwemmten Orten zum Teil mit Booten in Sicherheit. Viele suchten auf Bäumen und Hausdächern Schutz vor den Fluten.