01. Juli 2019 / 20:24 Uhr

Nach Wimbledon-Debakel: Das sagt Zverev zum Erstrunden-Aus

Nach Wimbledon-Debakel: Das sagt Zverev zum Erstrunden-Aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Alexander Zverev ist bereits in der ersten Runde ausgeschieden.
Schon wieder raus: Alexander Zverev in Wimbledon. © 2019 Getty Images
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Alexander Zverev musste in Wimbledon schon in der ersten Runde die Segel streichen. Der Hamburger versuchte sich nach dem Aus gegen tschechischen Qualifikanten Jiri Vesely zu erklären.

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Im Frust über sein Erstrunden-Debakel in Wimbledon scheute Alexander Zverev an einem denkwürdigen deutschen Tennis-Tag nicht vor klaren Worten zurück. Unumwunden sprach der Weltranglisten-Fünfte von einem „Selbstbewusstsein unter Null“, von Problemen abseits des Tennis-Platzes und - ohne den Namen zu nennen - vom Streit mit seinem Manager Patricio Apey. „Ein Mensch, von dem ich dachte, er sei mein Freund, mit dem ich über Jahre zusammengearbeitet habe, tut alles, um mir zu schaden. Und das tut er vor einem solch wichtigen Turnier extra.“, sagte der Weltranglisten-Fünfte am Montag in London. „Sie können sich nicht vorstellen, was gerade passiert. Was da los ist, ist abartig. Ich bin sehr wütend darüber.“

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Zverev wollte Anfang Jahr aus dem bis 2023 laufenden Vertrag mit seinem Manager aussteigen. Apey gab sich aber nicht so schnell geschlagen. Seit Monaten schwillt deshalb ein Rechtsstreit, mit dem Zverev schon mehrfach in diesem Jahr seine schwankenden Leistungen erklärte.

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Die großen Erfolge auf Grand-Slam-Ebene sind für Alexander Zverev (*20.04.1997) bislang noch ausgeblieben, auf der ATP-Tour hat der Deutsche aber schon für jede Menge Furore gesorgt. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt seine bisherige Karriere in Bildern. Zur Galerie
Die großen Erfolge auf Grand-Slam-Ebene sind für Alexander Zverev (*20.04.1997) bislang noch ausgeblieben, auf der ATP-Tour hat der Deutsche aber schon für jede Menge Furore gesorgt. Der SPORTBUZZER zeigt seine bisherige Karriere in Bildern. ©
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Nach seinem überraschenden 6:4, 3:6, 2:6, 5:7 gegen den tschechischen Qualifikanten Jiri Vesely hatte es Zverev eilig und stellte sich schon etwa 20 Minuten später den Fragen. „Die letzten zwei Tage waren hart für mich, ich will nicht ins Detail gehen, aber das muss ich in Ordnung bringen“, sagte der Hamburger, der sich mit seinem langjährigen Manager im Rechtsstreit befindet.

Sieben Deutsche scheitern am ersten Tag in Wimbledon

Um 17.43 Uhr Ortszeit hatte die Nummer sechs der Setzliste mit seinem ersten Erstrunden-Aus das Debakel für den Deutschen Tennis Bund am Eröffnungstag des Rasenklassikers komplettiert. Alle sieben deutschen Starter am Eröffnungstag des dritten Grand-Slam-Turniers der Saison - fünf Herren und zwei Damen - schieden aus.

Das anfangs 14 Spieler umfassende Aufgebot des Deutschen Tennis Bunds reduzierte sich bereits nach dem ersten Tag um die Hälfte. Es war ein trostloser Tag aus deutscher Sicht an der Londoner Church Road mit einer selten erlebten Niederlagen-Serie. Insbesondere mit dem Aus von Zverev ruhen die deutschen Hoffungen nun noch stärker auf Angelique Kerber, die Titelverteidigerin steht am Dienstag vor einem kniffligen Auftakt gegen die Schwäbin Tatjana Maria.

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