16. April 2020 / 14:22 Uhr

Nach zehn Jahren: Stephan Rambow wird wieder ein Bentwischer

Nach zehn Jahren: Stephan Rambow wird wieder ein Bentwischer

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
GSV-Kapitän Stephan Rambow brachte sein Team kurz vor der Pause in Führung. Mit dem 1:1 konnten die Grimmener erstmals einen Punkt aus Güstrow entführen.  
Jubelt künftig im Trikot des FSV Bentwisch: Stephan Rambow. © Horst Schreiber
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Der Routinier kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Während Rambows Abgang für den Grimmener SV ein schmerzvoller Verlust sein wird, dürfte er ein wertvoller Neuzugang für den FSV Bentwisch werden.

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Lange hatte sich Trainer Tommy Bastian vom Fußball-Landesligisten FSV Bentwisch um Stephan Rambow bemüht. Zur neuen Saison wird der Coach seinen Wunschspieler bekommen. Rambow wird sich vom Verbandsligisten Grimmener SV den Rand-Rostockern anschließen. „Wir haben einen weiteren Leitwolf gesucht, der neben Stefan Geers und weiteren Führungsspielern unser Team mit seiner Einstellung und seinem Kampfgeist mitreißen wird. Stephan passt charakterlich und fußballerisch voll in unsere Truppe", kommentiert Bastian.

Für Rambow ist der Wechsel nach Bentwisch eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Der Cousin von Klubchef Michael Lau durchlief einige Nachwuchsteams des FSV, spielte unter anderem für die U 19 in der Regionalliga Nordost. In seinem ersten Männerjahr absolvierte der Mittelfeldmann in der Saison 2008/09 elf Partien (ein Tor) in der NOFV-Oberliga Nord für die Bentwischer. Im Juli 2010 erfolgte der Transfer zum Grimmener SV.

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Bei den Trebelstädtern gehört der 30-Jährige zu den Anführern im Team und ist Kapitän. In den vergangenen zehn Jahren hat er das Gesicht des GSV-Teams enorm geprägt. Den Fakt unterstreichen 78 Treffer in 146 Verbandsliga-Partien für die Grimmener seit Juli 2014. In der laufenden Saison gelangen Rambow zwölf Tore in 18 Begegnungen.

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Malchows Torjäger Tobias Täge bei einer Trinkpause. Zur Galerie
Malchows Torjäger Tobias Täge bei einer Trinkpause. ©

Ein Grund warum er in Zukunft wieder das FSV-Trikot überstreifen wird, ist die Pendelei zwischen Grimmen und Rostock. Vor sechs Jahren ist Rambow in die Ostseestadt gezogen. "Ich habe nach einer Alternative im Raum Rostock gesucht. Die klaren Vorstellungen bzw. Zielvorgaben des Trainers haben mich komplett überzeugt. Außerdem schließt sich in Bentwisch der Kreis, weil ich beim FSV schon die ersten Erfahrungen im Männerbereich gesammelt habe", wird Rambow in einer Vereinsmitteilung am Donnerstag zitiert.

Der erste externe FSV-Neuzugang nach den beiden Aufrückern Florian Schütt und Niklas Ziehmens (beide eigene U 19) soll den Bentwischern dabei helfen, das künftige Vorhaben Verbandsliga-Aufstieg zu realisieren. Immerhin antwortete Rambow mit den Worten - „Niemand trainiert, um Zweiter zu werden" -, auf die Frage, was seine Ziele mit dem Vorstadt-Klub seien.