16. September 2019 / 17:31 Uhr

Nach zweimaligem Rückstand: Juventas Crew Alpha feiert ersten Saisonsieg

Nach zweimaligem Rückstand: Juventas Crew Alpha feiert ersten Saisonsieg

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Henning Pitsch (l.) und seine Juventas Crew Alpha konnten am vierten Spieltag der Kreisoberliga-Saison den ersten Dreier einfahren.
Henning Pitsch (l.) und seine Juventas Crew Alpha konnten am vierten Spieltag der Kreisoberliga-Saison den ersten Dreier einfahren. © Jörgen Heller
Anzeige

Kreisoberliga Havelland: Der vierte Spieltag in der Zusammenfassung.

Anzeige
Anzeige

Empor Schenkenberg – SV Dallgow 47 1:0 (0:0). Tor: 1:0 R. Görisch (69.). Zuschauer: 95. Spielerisch hatten die Gastgeber alles im Griff. Es haperte allerdings in der Chancenverwertung. Da scheiterten die Schenkenberger am Aluminium oder am stark reagierenden Dallgower Keeper Tim Jörgensen, der mehrere Großchancen vereitelte. Das Tor der Tages erzielte René Görisch mit einem direkt verwandelten Freistoß (69.). Danach brachten die Gastgeber das 1:0 souverän über die Zeit gegen eine Dallgower Elf, die nur selten gefährlich werden konnte.

Blau-Gelb Falkensee – Borussia Brandenburg 4:0 (2:0). Tore: 1:0 Diebold (2.), 2:0 Krüger (27.), 3:0 Baur (56.), 4:0 D. Cikin (82.). Zuschauer: 35. Die Verhältnisse auf dem Platz waren eindeutig. Bereits in der zweiten Minute gingen die favorisierten Falkenseer durch ein Tor von Amir Diebold nach einer Ecke in Führung. Der Aufsteiger aus Brandenburg agierte keineswegs schüchtern und versuchte, sich mit fairen Mitteln zu wehren. Dabei unterliefen ihnen Fehler, welche die Gastgeber allerdings nur selten verwerten konnten. „Letztlich war es eine klare Sache, aber das Ergebnis war noch viel zu niedrig für die Anzahl der Chancen, die wir hatten“, sagte Blau-Gelb-Trainer Thomas Achterberg.

Die Mannschaft des Tages.
Die Mannschaft des Tages. © SPORTBUZZER-Grafik
Anzeige

Juventas Crew Alpha – TSV Treuenbrietzen 5:2 (1:2). Tore: 0:1 Schlunke (13.), 1:1 Roggenbuck (18.), 1:2 Schlunke (36.), 2:2 Trebes (68.), 3:2 Schönegge (75.), 4:2 Roggenbuck (84.), 5:2 Schöneggge (88.). Zuschauer: 61. In Hälfte eins standen die Gäste kompakt, konterten gefährlich und führten zur Pause nicht einmal unverdient. Die Juventas-Elf vergab einen Elfmeter. Nach dem Wechsel wurden die Gastgeber stärker, während Treuenbrietzen nachließ. „Alle unsere vier Tore in Hälfte zwei waren sehr schön herausgespielt. Das waren wichtige drei Punkte für uns, denn jetzt kommen schwere Spiele“, sagte Juventas-Trainer Ralf Baierl.

RSV Eintracht 1949 II – SV Roskow 4:1 (1:0). Tore: 1:0 N. Schönfuß (27.), 2:0 Stachnik (50., Foulstrafstoß), 2:1 Stark (54.), 3:1 N. Schönfuß (74.), 4:1 Stachnik (89.). Zuschauer: 30. „Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wider“, sagte RSV-Trainer Maik Pechstein. Die Roskower waren von Beginn an bemüht, ihr Tor sauber zu halten. Das gelang ihnen eine knappe halbe Stunde lang. Nach dem Wechsel setzte sich dann mehr und mehr die spielerische Überlegenheit der RSV-Reserve durch.

SpG Ziesar/Glienecke – Stahl Brandenburg II 2:0 (1:0). Tore: 1:0 König (20.), 2:0 Meyer (56.). Rot: (68./Stahl Brandenburg II). Zuschauer: 55. Mit der ersten guten Kombination gelang den Gastgebern durch Kevin König das 1:0. In der Folge lief der Aufsteiger immer wieder das Stahl-Tor an, aber meist wurden die Chancen nicht richtig ausgespielt. Ähnlich sah es dann in Hälfte zwei aus, doch da traf Ziesar/Glienecke schnell zum 2:0. Fabian Meyer traf per Direktabnahme nach einem Abpraller. Dann dezimierten sich die Gäste mit einer Roten Karte (68.). Die Gastgeber spielten die sich nun bietenden Gelegenheiten aber nicht konsequent aus, so dass es beim 2:0 blieb.

In Bildern: Die lustigsten und außergewöhnlichsten Spitznamen von Fußballern in Brandenburg.

Die außergewöhnlichsten Spitznamen im Brandenburger Amateurfußball. Zur Galerie
Die außergewöhnlichsten Spitznamen im Brandenburger Amateurfußball. ©

Germania 90 Berge – Alemania Fohrde 1:0 (1:0). Tor: 1:0 Lösch (45., Foulstrafstoß). Rot: Müller (90.+6/Fohrde). Zuschauer: 42. Die personell arg gebeutelten Gastgeber benötigten 20 Minuten, um sich auf die Spielweise der Fohrder einzustellen. Das gelang ihnen zunehmend besser. Kurz vor der Pause wurde Leon Raue im gegnerischen Strafraum gefoult und Kevin Lösch verwandelte den Elfmeter zum 1:0. Nach dem Wechsel wurden die Berger stärker. Doch selbst, als die Gäste nach 70 Minuten stehend K.o. schienen, gelang ihnen kein zählbarer Erfolg mehr, weil sie insgesamt zu umständlich agierten.

Fortuna Babelsberg II – Eintracht Friesack 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Röhl (69.). Zuschauer: 47. Trotz größerer Spielanteile hatte die Fortuna-Reserve in der ersten Hälfte reichlich Glück, nicht in Rückstand geraten zu sein. Die Gäste aus Friesack hatten einige gute Einschussmöglichkeiten, aber es fehlte ihnen an der Effektivität der vergangenen Wochen. In Hälfte zwei hatten die Gastgeber dann allerdings alles im Griff. Zwar gelang ihnen nur ein Treffer durch Christoph Röhl, doch Friesack konnte sich nur noch selten vom Druck befreien.

FSV Brück – SG Saarmund 0:1 (0:0). Tor: 0:1 J. Grigull (80.). Zuschauer: 60. In dem ausgeglichenen Spiel hatten die Gäste ein Chancenplus. „Wir haben es aber lange nicht geschafft, die kompakte Brücker Abwehr in Verlegenheit zu bringen“, sagte Saarmunds Trainer René Meinert. Die Gastgeber waren dagegen fast nur mit Kontern gefährlich. Ein Unentschieden wäre letztlich wohl nicht ganz ungerecht gewesen, da gelang Saarmund zehn Minuten vor Schluss der erlösende Treffer durch Jonathan Grigull.

Hier #GABFAF-Supporter werden

Wir kämpfen für den Amateurfußball! Trage Dich kostenlos ein und Du bekommst unseren exklusiven Newsletter mit allem, was den Amateurfußball in Deutschland bewegt. Außerdem kannst Du jeden Monat 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein gewinnen und entscheidest mit, wofür #GABFAF sich als nächstes einsetzt.

ANZEIGE: 50% auf dein Jako Herbst-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN